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Al Foster Quartet

1. April 2011
Es sind gerade die Schlagzeuger, die im 21. Jahrhundert die Zügel des Jazz in die Hand nehmen. Ein Trend, dessen Ausgangspunkt bis in die frühen 1980er zurückgeht und bei dem immer wieder ein Name fällt: Al Foster.

Was Wunder, schließlich zeichnete der Vollblutrhythmiker 13 Jahre lang als Jack DeJohnettes Nachfolger in den diversen Bands von Miles Davis für dessen atemberaubenden Groove verantwortlich. Er sei der Drummer, den er schon immer gesucht habe, „einer, der sich in jedem Tempo, in jeder Lautstärke auf Anhieb zurechtfindet“, schrieb Davis 1989 in seiner Autobiographie über den heute 67-Jährigen. Von seinem Mentor lernte Foster, eine Band zu führen, andere Größen wie Cannonball Adderley, Thelonious Monk, Freddie Hubbard, Sonny Rollins oder Herbie Hancock zeigten ihm, wie man selbst mit spärlichen Mitteln noch große Musik formen kann. Al Fosters aktuelles Quartett verrät deshalb auch eine Menge über dessen ehrgeizige Ambitionen. Der israelische Tenorsaxofonist Eli Degibri spielt in der absoluten Weltliga seines Genres, der Pianist Adam Birnbaum und der Bassist Doug Weiss zählen zu den gefragtesten Adressen New Yorks. Eine inspirierte, mit allen Wassern gewaschene Band, mit der Al Foster nach 2006, 2002 und 1999 zum vierten Mal im Mekka des süddeutschen Jazz seine Aufwartung macht.

Al Foster (dr), Eli Degibri (ts), Adam Birnbaum (p), Doug Weiss (b)

Aktuelle CD:
Love, Peace And Jazz! – Jazz Eyes JE004

Details zur Spielstätte:
Am Karlsplatz A 52, D-86633 Neuburg/Donau

Veranstaltungsvorschau: Al Foster Quartet - Birdland Jazz Club

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