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Foto: Häns’che Weiss


Häns’che Weiss Quartett

11. März 2011
Häns’che Weiss und das „Birdland“: Der eine wäre ohne das andere wahrscheinlich kaum das, was beide heute verkörpern.

Jeder für sich ein Fels in der Brandung, umspült vom Meer des Zeitgeistes und tapfer allen Widerständen trotzend. Vor allem nach der Wiedergründung des Jazzclubs 1985 hatte der beste und populärste Sinti-Gitarrist Deutschlands seinen Neuburger Freunden immer wieder mit phänomenalen Auftritten geholfen, um in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Schließlich war es vor allem Häns’che Weiss, der zusammen mit dem legendären Geiger Schnuckenack Reinhardt in den 1960er Jahren den Virus des Zigeunerjazz in Deutschland freisetzte. Dass sein poetisches Gitarrenspiel immer noch über dieses spezielle Charisma, diese atemberaubende Virtuosität, diese unglaubliche Souveränität und diesen herrlich spontanen Witz verfügt, dürfen die Zuhörer auch 2011 wieder am eigenen Leib erfahren. Zusammen mit Häns’ches Langzeitpartner, dem vielseitigen und kongenialen Schweizer Bassisten Vali Mayer, dessen enorm talentierten Neffen Micky Bamberger am Piano sowie Holzmano Winterstein an de Rhythmusgitarre will der „Freund des Hauses“ ein Fest des originären europäischen Jazz zelebrieren, das sich in jeder Sekunde von der Magie des Augenblicks nährt.

Häns’che Weiss (g), Vali Mayer (b), Holzmano Winterstein (g), Micky Bamberger (p)

Aktuelle CD:
Just Play II – MMM CD 1303

Details zur Spielstätte:
Am Karlsplatz A 52, D-86633 Neuburg/Donau

Veranstaltungsvorschau: Häns’che Weiss Quartett - Birdland Jazz Club

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