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Foto: Friedman


Johannes Enders New York Quartet feat. Don Friedman

19. Nov. 2010
Trotz dreier „Germans“ klingt diese Musik amerikanischer, als vieles, was normalerweise aus den Staaten kommt!

Klar mag es ein wenig komisch anmuten, wenn sich hinter dem Titel „New York Quartet“ deutsche Namen verbergen. Doch das hat schon seine Richtigkeit, auch wenn sich die Protagonisten bei Jazz Baltica in Salzau in der norddeutschen Provinz, weit entfernt vom Mekka des Jazz kennenlernten. Der Weilheimer Johannes Enders gilt diesseits wie jenseits des Atlantiks längst als einer der – nicht nur optisch – größten und vor allem vielseitigsten Tenor- und Sopransaxofonisten. Sein kraftvolles, warmes Spiel bereichert sowohl klassische Jazzformationen wie auch sein innovatives Lounge-Projekt „Enders Room“. Bei Jazz Baltica traf Enders die Pianolegende Don Friedman, die wie er keine Grenzen oder Scheuklappen kennt. Friedman zählt seit den frühen 1960er Jahren zu den unverzichtbaren Größen des zeitgenössischen Jazz. In der ersten Quartettformation von Ornette Coleman drückte er ebenso die Tasten wie bei Herbie Mann, Attila Zoller, Joe Henderson oder Clark Terry, mit Letzterem sogar mehrmals im Birdland. Für die garantierte Echtheit des Gütesiegels „New York“ sorgen der in Manhattan lebende Bassist Martin Wind und der häufig dort agierende Drummer Sebastian Merk.

Johannes Enders (ts, ss), Don Friedman (p), Martin Wind (b), Sebastian Merk (dr)

Aktuelle CD:
Zen Tauri – Material Records MRE 032-2/Harmonia Mundi

Details zur Spielstätte:
Am Karlsplatz A 52, D-86633 Neuburg/Donau

Veranstaltungsvorschau: Johannes Enders New York Quartet feat. Don Friedman - Birdland Jazz Club

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