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hr-Sinfonieorchester

2. Okt. 2011
Heute, 80 Jahre nach seiner Gründung, gehört das hr-Sinfonieorchester zu den besten Orchestern Europas. Unter seinem Chefdirigenten Paavo Järvi feiert es weltweite eindrucksvolle Erfolge und überzeugt mit stilistischer Aufgeschlossenheit und Neugierde.

hr-Sinfonieorchester
Paavo Järvi — Dirigent
Khatia Buniatishvili - Klavier

Programm:
C. Weber: Ouvertüre zu Oberon J. 306
W. A. Mozart: Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 488
F. Schubert: Symphonie Nr. 9 "Große C-Dur" D 944

Seit 2006 steht der estnisch-amerikanische Dirigent am Pult des Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks, einer der international renommiertesten Dirigenten seiner Generation, gleichermaßen bekannt für seine Offenheit wie für sein akribisches und tief gehendes Arbeiten an der Musik. Er bereicherte das Orchesterrepertoire um neue musikalische Facetten, und dies wird der Klangkörper gleich bei seinem Linz-Konzert unter Beweis stellen.

Carl Maria von Webers (1786–1826) Ouvertüre zur Oper Oberon steht am Beginn der Matinee auf dem Programm. Obwohl gesundheitlich bereits schwer angeschlagen, nahm der Komponist 1824 diesen Opernauftrag des Direktors von Covent Garden an, nicht zuletzt aus finanziellen Gründen. Als Textvorlage diente ihm Christoph Martin Wielands gleichnamiges Heldengedicht. Die Arbeiten gestalteten sich aber in vielerlei Hinsicht als schwierig, dennoch konnte er die Oper noch wenige Wochen vor seinem Tod zur Uraufführung bringen.

Gerade die Ouvertüre zeigt meisterhaft Webers Können im Umgang mit den klanglichen Möglichkeiten eines Orchesters. Vierzig Jahre früher vollendete Wolfgang Amadeus Mozart (1753–1791) mit dem Klavierkonzert A-Dur KV 488 eines seiner beliebtesten Werke dieser Gattung. In ihm gelang dem Komponisten nun endlich jene Symbiose zwischen tiefstem persönlichem Bekenntnis einerseits und der erforderlichen konzertanten Wirkung andererseits, die sich bereits in den zuvor entstandenen Werken abzeichnete. Während Mozart seine Werke meist selbst zur Uraufführung brachte, konnte Franz Schubert (1797–1828) diese bei seiner Symphonie C-Dur D 944 nicht mehr miterleben. Ihre Entstehung war lange unklar, heute weiß man, dass Schubert bereits 1825 daran arbeitete. Nach einer wenig erfolgreichen Uraufführung 1829 fiel das Manuskript dem Bruder zu und wurde schließlich 1839 von Robert Schumann der Vergessenheit entrissen. Engelbert Ecker

Preis Euro: 41,– / 35,– / 30,– / 22,– (18,–) // Jugendkarte 10,–

Details zur Spielstätte:
Untere Donaulände 7, A-4010 Linz
Im Rahmen des Festivals:
Brucknerfest Linz

Veranstaltungsvorschau: hr-Sinfonieorchester - Brucknerhaus Linz

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