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Adolf Frohner, Raupenfresser und Schmetterlingsscheißer, 1993Hamlet (Salome als Hamlet), 1985


ADOLF FROHNER (1934–2007)

5. Sept. 2014 bis 11. Jan. 2015
Das Essl Museum widmet Adolf Frohner in seinem Jubiläumsjahr 2014 die erste Retrospektive seit mehr als zehn Jahren. Die Personale zeigt einen Überblick über sein Schaffen mit zentralen Werken aus allen Perioden.

Frohner erregte zunächst im Kontext des Wiener Aktionismus Aufsehen. Jedoch bildete der Aktionismus nur eine kurze Phase seines Schaffens. Bereits in den frühen 1960er Jahren wandte er sich wieder stärker der Malerei, Zeichnung und Plastik zu, deren Grenzbereiche er auslotete. Die im aktionistischen Aufschrei gestellte Frage, was das Mensch-Sein ausmacht, bestimmte jedoch seinen weiteren Weg. Mit seinem kritischen Menschen- und Weltbild avancierte Frohner zu einem der wichtigsten österreichischen Künstler nach 1945. In Frohners fünf Jahrzehnte umspannendem Oeuvre ergänzen sich serielle Grafiken, erzählerische Monumentalbilder und experimentelle Objektarbeiten.

Kurator: Dieter Ronte und Elisabeth Voggeneder

In Kooperation mit dem Forum Frohner, Krems

Details zur Spielstätte:
An der Donau-Au 1, A-3400 Klosterneuburg

Veranstaltungsvorschau: ADOLF FROHNER (1934–2007) - Das Essl Museum und die Sammlung Essl

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