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Foto: ISKRA: Vermutungen über Aischa oder: Inländer sind auch arme Schweine, Dschungel Wien - Theaterhaus für junges Publikum


ISKRA: Vermutungen über Aischa oder: Inländer sind auch arme Schweine

16. bis 19. März 2010
Ein direktes und provokantes Stück darüber, wie wir über „die AusländerInnen“ reden, denken, urteilen und die Frage, wo Rassismus beginnt.

Aischa, knappe 18 Jahre, Muslimin, liegt schwer verletzt im Koma. Die Polizei vermutet einen „Streit innerhalb der Türkenszene“; Aischa selbst jedoch hat einmal erzählt, dass ihre Familie bereits des Öfteren rassistischen Übergriffen ausgesetzt war.

Auf der Bühne sind ihre MitschülerInnen Fanny, Rosa, Paul und Jakob. Sie überlegen und diskutieren und vermuten auch: übertreibt Aischa, die sowieso schon immer etwas zu aufmüpfig für eine Ausländerin war. Privater Hintergrund? „Naja, das kann schon gut sein, natürlich. Die legen ja total viel Wert auf die Familienehre da unten und solche Sachen“, meint Paul. Im Türkenmilieu? „Vielleicht, wer weiß?“ sagt Jakob. „Oder doch Rassismus? Ich sag nur, mich wundert das nicht, so wie die sich manchmal aufgeführt hat, dass da mal was hat passieren müssen“, sagt Paul.

TEXT: Hubertus Zorell / REGIE: Nika Sommeregger / BÜHNE: Wolfgang Radetzky / DARSTELLERINNEN: Julia Kneussel, Franziska King, Miha Kristof, Christian Graf

Details zur Spielstätte:
Museumsplatz 1, A-1070 Wien

Veranstaltungsvorschau: ISKRA: Vermutungen über Aischa oder: Inländer sind auch arme Schweine - Dschungel Wien - Theaterhaus

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