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Foto: Meine Mutter Medea


Meine Mutter Medea

19. Okt. 2010 bis 24. Feb. 2011
Holger Schober schreibt in seinem Klassenzimmerstück „Meine Mutter Medea“ über einen großen Mythos aus einem gänzlich neuen Blickwinkel. Hier kommen die Kinder endlich einmal ausführlich zu Wort. All die Verletzungen, die das Leben auf der Flucht mit sich bringt, all die nie gesagten Sätze, all die Wünsche, Träume und Hoffnungen kommen vor der „neuen“ Klasse ans Tageslicht.

Zwei Jugendliche kommen in die Klasse und stellen sich als die neuen SchülerInnen vor.
Polyxenos würde das gerne gut machen, aber Eriopis pfeift drauf.
Sie hat keine Lust neue Freunde zu suchen, weil sie ja sowieso nur „die Ausländer“ sind.
Polyxenos würde gerne stolz von seinen Helden-Eltern Jason und Medea erzählen, aber Eriopis hat es satt, dass ihre Eltern nie da sind. Helden sein, okay, aber um welchen Preis? Eriopis hat überhaupt alles satt und sie kann sich wehren: sie ist cool, laut, witzig und kann auch draufhauen, wenn es sein muss.
Polyxenos aber ist uncool, leise, seine Witze kommen nicht an und mit den Fäusten kann er sich auch nicht wehren. Die beiden sind „Die Neuen“. Schon wieder. Immer wieder.
Es ist ein Teufelskreis!

Wiener Klassenzimmertheater

Autor: Holger Schober
Regie: Dana Csapo
DarstellerInnen: Maria Nöbauer, Kilian Klapper
Theaterpädagogik: Sabine Maringer

Details zur Spielstätte:
Museumsplatz 1, A-1070 Wien

Veranstaltungsvorschau: Meine Mutter Medea - Dschungel Wien - Theaterhaus

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