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Janine Jansen, Foto: Felix Broede


Janine Jansen

30. April 2011
Die Geigerin Janine Jansen ist eine begeisterte Kammermusikerin. Sie hat ihr eigenes Festival gegründet und setzt gerne auf Kontraste: Heute abend heißt es Schubert contra französische Komponistenschule. Wir bleiben neugierig!

Ravels Violinsonate ist ein geheimnisvolles Stück. Sie beginnt wie im Kinderzimmer, Spieluhren verhaken sich, Abgründe reißen auf, im Blues verwandelt sich die Geige gar in ein Banjo und im Schlusssatz in eine Maschine, die im Wahnsinnstempo vor sich selber flieht. Das Stück hört sich großartig an und ist höllisch schwer zu spielen, aber eben darum setzt es Janine Jansen besonders gern auf ihr Programm.

Janine Jansen: Violine
Itamar Golan: Klavier

Franz Schubert
Violinsonate A-Dur op. 162 D 574

Johannes Brahms
Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100

Claude Debussy
Violinsonate g-Moll L140

Olivier Messiaen
Thème et variations

Maurice Ravel
Violinsonate in G-Dur

Einführungsvortrag
Wie funktionieren Wagners Musikdramen? Wie eine Ballettarabeske und wie ein Mozart`sches Streichquartett? Eine Stunde vor dieser Veranstaltung findet auf der Ebene 3 ein Einführungsvortrag mit Musikbeispielen statt. Der Vortrag, gehalten von Dariusz Szymanski, dauert etwa 30 Minuten und ist für die Festspielhaus-Besucher kostenfrei. Wir empfehlen ein frühzeitiges Erscheinen: Die Anzahl der Stühle in der dritten Ebene ist begrenzt.

Details zur Spielstätte:
Beim Alten Bahnhof 2, D-76530 Baden-Baden

Veranstaltungsvorschau: Janine Jansen - Festspielhaus Baden-Baden

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