Ahmad Jamal Quartet

4. Nov. 2009
1930 in Pittsburgh als Fritz Russell Jones geboren, hielt ihn bereits im Alter von 14 Jahren Art Tatum für “einen der kommenden großen Pianisten“.

Miles Davis nannte Ahmad Jamal später “meine größte Inspiration“, John Lewis: sprach von einem “wundervollen Pianisten“ und Horace Silver wies wiederholt auf seinen beträchtlichen Einfluss hin. Ahmad Jamal schafft in seinem Spiel musikalische Spannung durch die ständige Weigerung, seinen umfassenden technischen Hintergrund auszuspielen. Er verfügt über einen nuancierten Anschlag, der ihm feinste dynamische Differenzierungen erlaubt. Jamal integriert immer wieder neue Einflüsse in seinen zugleich beständigen Stil und deutet in sparsam gehandelten Höhepunkten mit rhythmisch präzisen, weitintervalligen Läufen an, dass er über ebenso viel Technik verfügt wie Oscar Peterson. Nach einer klassischen Ausbildung gab es die ersten Engagements als jugendlicher Virtuose in der George Hudson Band. Es folgten Auftritte mit der Gruppe Four Strings, ehe Jamal 1951 mit Israel Crosby und dem Gitarristen Ray Crawford in Chicago sein erstes Trio gründete, das mit “Piano Scene“ debütierte und 1952 “Poinciana“ folgen ließ. Der Name Ahmad Jamal geht auf den Übertritt zum mohammedanischen Glauben zurück. 1994 wurde er vom National Endowment of the Arts mit dem American Jazz Masters Award ausgezeichnet und 1996 erhielt er den Django d‘Or.

Ahmad Jamal (piano), James Cammack (bass), Idris Muhammad (drums), Manolo Badrena (percussion)

Details zur Spielstätte:
Max-Reinhardt-Platz, A-5020 Salzburg
Im Rahmen des Festivals:
Salzburger Jazz-Herbst

Veranstaltungsvorschau: Ahmad Jamal Quartet - Große Universitätsaula Salzburg

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