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Poster SCHÄTZE AUS DEM DEPOT


SCHÄTZE AUS DEM DEPOT

19. Sept. 2010 bis 23. Jan. 2011
Mit dieser Sonderausstellung feiert das Haus der Völker sein fünfzehnjähriges Bestehen. Dem Anlass entsprechend präsentiert diese Schau die wertvollsten, bisher nicht gezeigten Schätze der hauseigenen Sammlung.

Es ist ein Querschnitt, in dessen Mittelpunkt das Schaffen asiatischer und afrikanischer Völker steht. Diesmal geht es nicht um geschlossene Themen oder handwerkliche Perspektiven, jedes Exponat steht für sich, ohne dass ihm ein Kontext zugrunde liegt. Im Zentrum der asiatischen Objekte befindet sich ein großes, alle anderen archäologischen Funde überragendes Pferd aus der Han Zeit. Sechs bedeutende Tang-Figuren aus Fürstengräbern veranschaulichen die kulturellen Leistungen eines Volkes, das vor 1400 Jahren die chinesische Kunst auf ein einsames Niveau brachte.
Palasttore aus Indien, oder ein Altar aus Thailand gehören zu den voluminösen Objekten, deren imposante Präsenz durch großartige handwerkliche Leistungen untermalt wird. Aus Burma kommt ein großer Buddha, der majesthetisch auf einer goldenen Truhe thront. Er ist eine der seltenen Lack-Arbeiten aus dem 17. Jh. v.u.Z.
Afrika ist mit Ritualobjekten der Yoruba, Idjo und Ibo vertreten, großformatige Aufsatzmasken und Ahnenfiguren. Aber auch die kleinen Objekte zeigen eine starke Expression, egal ob sie aus dem Bereich des Schmuckes oder dem der Religionen stammen. Neben den ethnographischen Meisterwerken werden auch Objekte der Volkskunst gezeigt. Elf Relieftafeln aus einem burmesischen Kloster erzählen Geschichten, die sich mit dem Leben und Wirken Gauthama Siddhartas befassen, jenem Buddha, der den Menschen seine Lehre brachte und damit den Buddhismus begründete. In diese Kategorie gehört auch ein origineller Stuhl, auf dem ein Mönch sitzend die Wünsche und Klagen der Gläubigen entgegennahm. Seine Beine sind die eines Rindes, das die Sitzfläche trägt.

Details zur Spielstätte:
St. Martin 16, A-6130 Schwaz

Veranstaltungsvorschau: SCHÄTZE AUS DEM DEPOT - Haus der Völker - Museum für Kunst und Ethnographie

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