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Foto: The Oulipians


Jazzkonzert: The Oulipians

7. Aug. 2010
Die Oulipians geben mit Sängerin Chanda Rule bewegende, soulinspirierte Nina Simone-Lieder wie keine andere Band zum Besten.

Martin Reiter - Piano
Chanda Rule - Gesang, Komposition
Gerhard Bernroider - Schlagzeug, Komposition

Mit dem klingenden Namen “Black Butterfly: A Tribute to Nina Simone”, wird das musikalische Vermächtnis der legendären, vor sieben Jahren verstorbenen Jazzsängerin Nina Simone mit originalen Arrangements zum Leben erweckt.
Inspiriert durch Weltmusik, Weltkultur und Literatur verflechten die Oulipians ethnische Musik mit Jazz, Sprachgesang und tiefsinnigen Texten. Als die Variante zu einer literarischen Gruppe mit selben Namen, die um 1960 in Paris von Raymond Queneau und Francois Le Lionais gegründet wurde, verschmelzen die Oulipians Strukturen verschiedener Stilrichtungen, um neue Musik zu schaffen.
Die ehemalige “Golden Gospel Singers” Sängerin Chanda Rule und der in New York lebende Schlagzeuger Gernot Bernroider sind der kreative Kern des Jazzquartetts “The Oulipians”, eine neu formierte Band, die vor einiger Zeit im renommierten Blue Note Jazz Club in New York ihr Debüt hatte.

Biographie der Oulipians
Chanda Rule
Verwurzelt und aufgewachsen in den Kirchen von Chicago, ausgestattet mit viel Soul und einer Stimme voller Jazz –so hat Sängerin Chanda Rule seit ihrer Kindheit Lieder und Melodien gesungen und Geschichten erzählt. Vokalist Nenna Freelon beschreibt Chanda’s Stimme als „kristallklar“ - mit ihren Lieder wird den Zuhörern „ ein Gemüt mit bis zum Rand angefüllter musikalischer Reinheit“ prophezeit.
Chanda’s Karriere begann vorerst in zahlreichen off-Broadway Musicals, bevor sie die Bühne mit namhaften Musikern wie Mino Cinelu, Papa Vasquez, Alex Blake und Victor Jones teilte. Ihre einzigartige Stimme und Bühnenpräsenz verhalfen ihr zu Eröffnungskonzerten für Künstler wie Regina Belle& The Whispers, Indie.Arie, Christina Aguilera, Angela Bofill und Amelie Larrieux.
Auch als Headliner ist Chanda in Konzerten weltweit in allseits bekannten Konzerstätten wie Birdland, Tchaikovsky Hall, The Apollo, Lincoln Center, Blue Note, Hard Rock Cafe, Jazz Standard, um nur einige zu nennen, aufgetreten. In Europa war Chanda unter anderem als fixer Bestandteil des Gospel Star Ensembles „Golden Gospel Singers“ auf zahlreichen Konzerten zu hören.
In Russland gastiert Chanda als Gastsolistin regelmäßig mit heimischen und internationalen Starmusikern in Klassik, Jazz und Popmusik wie Denis Matsuev, Sergey Mazaev und Igor Butman.
Als Solokünstlerin präsentierte Chanda unlängst ihre neueste CD „I too speak of a river“ in einem Livekonzert auf New York’s Rundfunksender WBAI im Rahmen des „International Women’s Day“.
Im ORF wurde dieses Album in der Ö1 Radiosendung „Spielräume“ von Giselher Smekal vorgestellt

Martin Reiter
Pianist Martin Reiter erhielt seine Ausbildung an der Anton Bruckner Universität in Linz sowie an der Universität für Musik und darstellenden Kunst in Wien.
Spätestens nach Erhalt des „Austrian Lions Award ” ,ein begehrter Preis für österreichische Nachwuchskünstler und der damit verbundenen Tournee mit Konzerten auf Europas grössten Jazzfestivals wie Montreux, Perugia, Pori und anderen, legte Martin den Grundstein für eine vielversprechende Karriere als Pianist.
Noch im selben Jahr erhielt er den Hans Koller Preis für ein New York Stipendium, sowie ein Engagement in der Band des Schweizer Startrompeters Matthieu Michel.
Mit dem im Jahre 2005 fertiggestellten Album „Chez de Saada“ stieß Martin bei Publikum und Kritikern auf immensen Zuspruch und wurde mit dem Hans Koller Newcomerpreis des Jahres bedacht.
Konzerte mit Musikern wie Allegre Correa, Ana Paula da Silva, Michael Mantler, sowie ein Konzert beim renommierten Klassikfestival „Carinthischer Sommer“ mit seinem selbstkomponierten Werk für Fender Rhodes und Kammerorchester „Rache für Mozart“ folgten.
Im Jahr 2008 vollendete Martin das Album „ALMA“ und ging mit selbigen Programm auf Europa-, Asien- und Südamerikatournee, bevor er den Hans Koller Preis für „Bestes Album des Jahres“ in Empfang nehmen durfte.
Sein neuestes Projekt „The flow“ hat Martin mit Gitarrist Andi Tausch in diesem Jahr auf PAO records veröffentlicht.

Gernot Bernroider
Der österreichische Schlagzeuger Gernot Bernroider graduierte von der Manhattan School of Music und hat seither mit zahlreichen renommierten und bekannten Musikern wie Dr. Billy Taylor, Ron Carter, Benny Powell, Donnie McCaslin, Jane Monheit, Gil Cogans, Dick Oatts, Phillip Harper, und vielen anderen, gespielt.
Gernot war auf zahlreichen Tourneen in Europa und den USA unter anderem mit dem Adam Rafferty Trio, dem Nakujabe Ensemble, Greg Nagorski Quartett, um nur einige zu nennen, zu hören.
Gernot gastierte auch in einigen mehrmonatigen Engagements im Q-Jazzclub des Kempinski Hotels in Istanbul mit verschiedenen Stars der türkischen Jazzlandschaft sowieUS-Gastsolisten.
Während seiner letzten Deutschland Tournee wurde Gernot als “brillianter Techniker mit originellem Stil“(Schwäbisches Tagblatt) beschrieben.
In New York City hat Gernot auf den Konzertbühnen des Blue Note, Birdland, Lincoln Center, Smalls, Zinc Bar, 55 Bar, Cleopatra’s Needle, Detour, Smoke Jazz Club und Merkin Concert Hall gespielt.
Als Bandleader war Gernot im österreichischen Rundfunk und Fernsehen zu Gast.
Im Frühling des Jahres 2003 spielte Gernot in Ghana, Westafrika, mit dem Ghanesischen Percussionensemble “Sankofa Root 2”.
Gernot ist auf Tonträgeraufnahmen von Ruth Agurilar, Chanda Rule, Dave Epstein, um nur einige zu nennen, zu hören.
Sein neuestes Projekt „The Oulipians“ premierte mit großem Erfolg im April 2009 im New Yorker „ Blue Note“ Jazzklub .

Details zur Spielstätte:
Theresienstraße 68, A-4810 Gmunden
Im Rahmen des Festivals:
Salzkammergut Festwochen Gmunden

Veranstaltungsvorschau: Jazzkonzert: The Oulipians - Hipphalle

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