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Foto: SHOUT OUT LOUDS


SHOUT OUT LOUDS

24. Juni 2011
Ein treibender Beat, eine prägnante Melodie und Adams nie zu zügelnder, euphorischer Gesang. Das liest sich einfach, ist aber letztendlich harte Arbeit. Im Falle von Shout Out Louds verbunden mit dem nötigen Quäntchen Inspiration und einer offenbar neu entzündeten Leidenschaft am gemeinsamen Zusammenspiel.

SHOUT OUT LOUDS
Adam Olenius – Gesang, Gitarre
Carl von Arbin – Gitarre
Ted Malmros – Bass
Eric Edman – Schlagzeug
Bebban Stenborg – Keyboards, Gesang

Für "Work" wurden die Karten in vielerlei Hinsicht nun erneut neu gemischt. Neue Company, neuer Produzent, neue Intention und eine Menge pfiffige, wenn nicht gleich mitzupfeifende Songideen...
Phil Ek hat in Seattle für einen optimalen, bühnennahen Bandsound gesorgt und somit für eine Transparenz, bei der die Songstrukturen klar sichtbar bleiben und keine großartigen Streicher- oder Percussion-Einlagen das Ganze überdecken. Die Shout Out Louds ganz bei sich und back to the roots.
Adam singt mit Hingabe, aber eben nicht mehr manieriert. Jegliche Melancholie löst sich in Schwung und Vitalität auf. Songs wie "1999" (keine Coverversion von Prince!), "Fall Hard" und "Walls" entfachen eine Dynamik – Holla! Ein musikalisches Hallo Wach, das sich gewaschen hat. Die nötige Erfrischung, um jeden Tag frisch ans Werk zu gehen. So ein Album ist das. "Work". Klar, muss man einfach spielen. Don’t Cry. Work. Nicht leichter als das, wenn man Shout Out Louds heißt. Ach ja, zwischendurch gibt es unter den zehn neuen Songs auch ein paar mußeversprechende Klangoasen, an denen man sich erholen kann. Ein Album wie eine perfekte Schicht.

"Sound from Above"-Schlossbergfestival 2011
Shout out Louds
Portugal. The Man
Jennifer Rostock
+ support

Details zur Spielstätte:
Schloßberg 9, A-8010 Graz

Veranstaltungsvorschau: SHOUT OUT LOUDS - Kasematten

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