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Foto: Himmlische Längen, Kirche innen


„Himmlische Längen“

4. Sept. 2010
„Clara, heute war ich selig.“ So schrieb Robert Schumann an seine Braut nach einem Probenbesuch von Schuberts 8. Sinfonie, die 1839 posthum in Leipzig uraufgeführt wurde. 1826, in seinem schaffensreichsten Jahr vollendete Schubert das Werk, mit dem er neue Wege suchte und das doch seine letzte Sinfonie bleiben sollte. „Diese Länge, diese himmlische Länge“ – Schumanns Schwärmen vom musikalischen Reichtum des Werks ist längst geflügeltes Wort.

Tafelmusik Orchestra
Leitung und Moderation: Bruno Weil

Kaum ein Werk Schuberts wird so verehrt, ist so berühmt und doch so umkämpft wie die „Unvollendete“. Sie wird einerseits zu den schönsten, lyrischsten Werken der sinfonischen Literatur überhaupt gezählt; andererseits offenbart sie sich bei näherer Betrachtung als mit das „Unbarmherzigste, was die Wiener Klassiker und Schubert hervorgebracht haben“ (Feil).

Details zur Spielstätte:
Klosterring 4, D-87660 Irsee
Im Rahmen des Festivals:
Klang & Raum

Veranstaltungsvorschau: „Himmlische Längen“ - Kloster Irsee

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