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Foto: BergwerkFoto: KirchgasseFoto: Terra Mineralia

Freiberg

Die mehr als 800 jährige Bergstadt ist durch den Silberbergbau reich geworden. Mehr als 550 denkmalgeschützte Gebäude und Objekte im spätmittelalterlichen Stadtkern legen beeindruckendes Zeugnis davon ab.

Dazu zählt der Dom St. Marien mit seiner Goldenen Pforte, erstes Bogenportal mit figürlicher Darstellung im deutschsprachigen Raum. Im Innern beeindrucken die Triumphkreuzgruppe, die Bergmanns- und die viel gepriesene Tulpenkanzel. Vom Reichtum Freibergs kündet ebenso das Stadttheater, das als ältestes der Welt gilt und wegen seiner barocken Innenarchitektur „kleine Semperoper“ genannt wird. Auch die größte noch erhaltene Orgel und die kleinen Orgeln von Gottfried Silbermann im Dom, in der Petri- und der Jacobikirche machen die Stadt attraktiv. Alle zwei Jahre ehrt die Stadt ihren Orgelbaumeister mit den Gottfried Silbermanntagen.

Ein Schmuckstück ist das sanierte Schloss Freudenstein. Es beherbergt einen Teil der mit 80000 Exponaten weltgrößten privaten Mineraliensammlung „Terra Mineralia“. In den Räumen leuchten 5000 der schönsten Minerale aus Amerika, Afrika, Europa und Asien um die Wette.

Wer sich unter Tage auf die Spuren des Silbers begeben möchte, findet am Stadtrand Sachsens bedeutendstes Besucherbergwerk „Reiche Zeche“. Es ist das weltweit einzige Lehrbergwerk, betrieben von der ältesten montanistischen Hochschule der Welt, der Bergakademie Freiberg. In 150 Metern Tiefe finden Führungen zwischen zweieinhalb und acht Stunden statt. Auch Rollstuhlfahrer und Kinder können auf einem Lehrpfad in die traditionsreiche Bergbaugeschichte Freibergs eintauchen. Die Pflege bergmännischer Bräuche gipfelt neben Bergmannsschmaus und Mettenschichten im Silberstollen alljährlich in der Bergparade im Juni und am 2. Advent.

Anbieter: Tourist Information Freiberg
Adresse: Burgstraße 1, D-09599 Freiberg
Telefon: +49 3731 4195 161
Fax: +49 3731 4195 165
Internet: freiberg-service.de
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