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USA. Texas. Uvalde. 1974


Henri Cartier-Bresson. Der Kompass im Auge: Amerika–Indien–Sowjetunion

17. Nov. 2011 bis 26. Feb. 2012
Der Fotograf, Zeichner und Filmregisseur Henri Cartier-Bresson (1908–2004) war ein weitgereister, kosmopolitischer Beobachter des Weltgeschehens. Mit der Fotokamera als Notizbuch war er in steter Bewegung, unterwegs auf der Suche nach dem „entscheidenden Moment“. Diese Ausstellung führt anhand von Fotografien, die Cartier-Bresson über fünf Jahrzehnte hinweg in drei höchst unterschiedlichen Ländern – den USA, Indien und der Sowjetunion – machte, in seinen fotografischen Kosmos.

Wie kein zweiter Fotograf im 20. Jahrhundert galt Henri Cartier-Bresson bereits zu Lebzeiten als Inbegriff der Fotografie der Moderne. Geschult an der Malerei des Kubismus, beeinflusst vom Surrealismus und inspiriert von der Philosophie des Zen-Buddhismus prägte er mit der Ästhetik seines reichen fotografischen Oeuvres und seinen Gedanken zu Theorie und Praxis der Fotografie Generationen von Fotografen.
Mit Amerika verbanden Cartier-Bresson unter anderem seine Ausstellung im Museum of Modern Art in New York 1947 oder Reisen etwa mit dem Schriftsteller Truman Capote nach New Orleans. In Indien wurde er Zeuge der massiven Transformationen im Zuge der Unabhängigkeit und fotografierte 1948 rund um die Ermordung von Mahatma Gandhi. 1954 konnte er als einer der ersten westlichen Fotografen nach dem Tod Stalins in die Sowjetunion reisen und Bilder über das Leben in einem zu diesem Zeitpunkt im Westen unbekannten Land mitbringen.

Details zur Spielstätte:
Untere Weißgerberstraße 13, A-1030 Wien

Veranstaltungsvorschau: Henri Cartier-Bresson. Der Kompass im Auge: Amerika–Indien–Sowjetunion - KUNST HAUS WIEN. Museum Hundertwasser

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