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Markus Schinwald. Vanishing Lessons

14. Feb. bis 13. April 2009
In seiner bisher größten Einzelausstellung in Österreich inszeniert Markus Schinwald im Kunsthaus Bregenz mit einer neuen Werkfolge ein surreales Panoptikum unerfüllbarer Wünsche aus Körpern, Objekten, Filmen und gebauten Räumen.

Mit seinen Filmen und gebauten Räumen erzeugt Markus Schinwald durch Fragmentierung und traumartige Brüche überraschende Lücken im narrativen Grundgerüst seiner Werke, die zu stark ästhetisierten Bildern und verrückten Verschiebungen der Realitätsebenen führen. Schinwald richtet in den oberen drei Stockwerken des Kunsthauses jeweils eine Studiosituation wie für die Fernsehproduktion einer Sitcom ein. Diese Studiosituationen bestehen jeweils aus einer Publikumstribüne mit Sitzen für ca. 80 Personen; drei Flatscreens, drei Studio-Fernsehkameras und ein Bühnenhintergrund vervollständigen die Szene. In den Tagen vor der Ausstellungseröffnung und innerhalb der ersten Wochen der Schau werden nach Schinwalds Regieanweisungen und seinem Drehbuch ca. 20 Minuten lange sitcomartige Szenen mittels dreier Kameras aufgezeichnet, die dann während der Ausstellung über die Flatscreen-Monitore für die Ausstellungsbesucher abgespielt werden. Jedes Stockwerk wird unterschiedlich ausgestattet und von einer jeweils anderen etwa fünfköpfigen Protagonistengruppe bespielt. Bühnenausstattung, Möblierung, Objekte und Kostüme werden vom Künstler gestaltet.

Details zur Spielstätte:
Karl-Tizian-Platz, A-6900 Bregenz

Veranstaltungsvorschau: Markus Schinwald. Vanishing Lessons - Kunsthaus Bregenz

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