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Faust I

10. Jan. bis 27. Juni 2009
Dieses monumentale Werk Goethes zeichnet sich durch eine schier unüberschaubare Vielschichtigkeit aus.

Ein „Wust missverstandner Wissenschaft, bürgerlicher Beschränktheit, sittlicher Verwirrung, abergläubischen Wahns“ – so nannte Goethe selbst die Welt von Faust. Faust I ist das Drama eines Menschen, der alles in Frage stellt und sich selbst in einer Krise befindet. Es zeigt den Wissenschaftler Faust in tiefster Verzweiflung darüber, dass es ihm unmöglich ist, in die letzten Geheimnisse der Natur und des menschlichen Lebens einzudringen. Von einem Selbstmord als letztem Erkenntnismittel abgehalten, geht Faust mit Mephistopheles einen Pakt ein: Dieser wird ihm mit all seinen übermenschlichen Mitteln dienen und Fausts Seele soll dann dem Teufel verfallen, wenn Faust sich mit dem auf Erden Erreichten zufrieden geben wird. Mephisto lässt Faust von einer Hexe ein Mittel verabreichen, das ihn jung und verliebt machen wird. Und so begegnet Faust Gretchen und setzt alles daran, sich ihr zu nähern, was ihm auch gelingt, aber nicht ohne Folgen bleibt. Gretchen wird schwanger und ihr Bruder Valentin, der Faust stellt, wird von ihm getötet. Nach seiner Rückkehr vom Hexentreffen auf dem Brocken findet er Gretchen im Gefängnis. Ihre Mutter ist an dem Schlafmittel gestorben, das Gretchen ihr gegeben hat, damit sie ihr Stelldichein mit Faust nicht bemerke. Ihr Kind hat sie ertränkt und erwartet nun die Todesstrafe. Über all dem hat sie den Verstand verloren. Mephisto verschafft Faust die Möglichkeit, sie zu befreien, aber Gretchen kann ihm nicht mehr folgen.

Details zur Spielstätte:
Promenade 39, A-4020 Linz

Veranstaltungsvorschau: Faust I - Landestheater Linz

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