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Foto Ich zittere (1 und 2), Landestheater Linz


Ich zittere (1 und 2)

9. bis 17. Juni 2009
Joël Pommerat, Jahrgang 1963, gehört zur seltenen Spezies der Theaterdichter, die gleichzeitig Regisseure ihrer eigenen Stücke sind. In den letzten Jahren hat er sich mit seinen Inszenierungen zu einem der Maßstäbe setzenden Künstler des französischen Theaters entwickelt.

Seit 2007 ist Pommerat „Artist in Residence“ an Peter Brooks Pariser „Théâtre Bouffes du Nord“. Demnächst stellt ihm das „Théâtre de l’Europe/Odéon“ seine „Ateliers Berthier“ zur Verfügung. Seine Aufführungen gastieren mittlerweile weltweit.
Sein jüngstes Stück „Ich zittere (1 und 2“ wurde letzten Sommer beim „Festival d’Avignon“ uraufgeführt. In diesem Diptychon unternimmt Joël Pommerat mit atemberaubender dichterischer Freiheit nichts weniger als die Erschaffung einer neuen theatralischen Gattung. Eine Art Cabaret nennt er es selbst und liefert damit ein kaleidoskopartiges Portrait unserer zutiefst verunsicherten westlichen Gesellschaft in der Krise des beginnenden neuen Jahrhunderts. Und wie im Cabaret, wie im Variéte sind bei ihm Ironie und Magie nahe Verwandte.
Auf der Suche nach Vergleichen sind von Kritikern wie Zuschauern Verweise zu hören auf Grimmsche Märchen, auf Filme von Fellini und Lynch, auf die Logik der Träume. Doch das Stück bleibt schwer einzuordnen.

Details zur Spielstätte:
Promenade 39, A-4020 Linz

Veranstaltungsvorschau: Ich zittere (1 und 2) - Landestheater Linz

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