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Edvard Munch und das Unheimliche in der Kunst

16. Okt. 2009 bis 18. Jan. 2010
150 Werke von Munch, Ensor, Kubin, Schiele u.a. loten die Untiefen der Seelenlandschaften in der bildenden Kunst des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts aus.

Thema der großen Herbstausstellung des Leopold Museums ist „Das Unheimliche“. Der Titel ist einem berühmten Aufsatz Sigmund Freuds aus dem Jahre 1919 entliehen, in dem er die linguistischen, künstlerischen und psychologischen Konnotationen dieses Begriffs untersucht.
Beginnend mit Johann Heinrich Füsslis Gemälde „Der Nachtmahr“ von 1781 wurde die Darstellung des Unheimlichen, Unerklärlichen, Erschreckenden geradezu eine Obsession für Künstler des neunzehnten Jahrhunderts in ganz Europa. Am Ende dieser Reihe (und am Ende des 19. Jahrhunderts) stehen Edvard Munchs psychologisch beeinflusste Bilder der 1890er Jahre.
Die Intention dieses Ausstellungsprojekts ist es, die große künstlerische Bandbreite zu zeigen, in der sich „Das Unheimliche“in der Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts  manifestiert. Inhaltliche Schwerpunkte werden das „Gothic Movement“ in England um 1800 sein, weiters französischer und deutscher Symbolismus, und schließlich die frühen Spuren psychologischer Erkenntnisse in den Werken Munchs, Ensors, Schieles, Kubins und anderer Künstler der Jahrhundertwende. Das Munch Museum in Oslo wird dieses ambitionierte Ausstellungsprojekt mit einer Auswahl von 30 Hauptwerken Edvard Munchs unterstützen, weitere internationale Leihgaben sind angesucht.

Details zur Spielstätte:
Museumsplatz 1, A-1070 Wien

Veranstaltungsvorschau: Edvard Munch und das Unheimliche in der Kunst - Leopold Museum

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