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Chorus sine nomineEduard Kutrowatz


Vokalzyklus I: Chorus sine nomine

22. März 2017
„Mein Hang zum Katholizismus rührt von meiner Kindheit her und ist ein bleibendes und mich beherrschendes Gefühl geworden“ (Franz Liszt). Angeregt durch Zeichnungen des Malers Johann Friedrich Overbeck reflektierte Liszt im Alter von 67 Jahren die vierzehn Kreuzwegstationen und komponierte 1878/79 „Via crucis“ in der Besetzung für gemischten Chor, Soli und Orgelbegleitung.

Der großartige Chorus sine nomine – u.a. 1. Preisträger des internationale EBU-Wettbewerbs „Let the Peoples Sing“ – stellt dem späten Sakralwerk Liszts zwei Motetten Bruckners gegenüber, die unbestritten zu den gehaltvollsten unbegleiteten Chorsätzen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zählen. Die 1920 komponierte, aber erst 1962 uraufgeführte „Messe für Doppelchor“ von Frank Martin repräsentiert schließlich eines der klangschönsten geistlichen Chorwerke des 20. Jahrhunderts und stellt zugleich höchste sprach- und interpretationstechnische Anforderungen an jedes Ensemble. Ein Chorabend mit geballter musikalischer Spiritualität!

Details zur Spielstätte:
Lisztstraße 46, A-7321 Raiding
Im Rahmen des Festivals:
Liszt Festival Raiding

Veranstaltungsvorschau: Vokalzyklus I: Chorus sine nomine - Liszt Zentrum Raiding

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