SIMsKultur Online

Papageno, Kupferstich von Ignaz Alberti aus dem Libretto zur Zauberflöte, 1791Eingang zum Prüfungstempel, Kupferstich von Ignaz Alberti aus dem Libretto zur Zauberflöte


Die Zauberflöte. Eine Oper mit zwei Gesichtern

30. Jan. 2015 bis 3. Jan. 2016
Ab 30. Jänner 2015 präsentiert das Mozarthaus Vienna die neue Sonderausstellung „Die Zauberflöte. Eine Oper mit zwei Gesichtern“: Zwei Stiche schmücken das Textbuch zur Uraufführung von Mozarts Oper Die Zauberflöte. Der eine zeigt den Textdichter Emanuel Schikaneder als Papageno, der andere eine rätselhafte Szene in dunklen Gewölben. Sie veranschaulichen die zwei Gesichter der Oper, deren Zusammenhang bis heute Rätsel aufgibt.

Die Ausstellung beleuchtet diesen scheinbar widersprüchlichen Kontrast anhand der beiden Welten, die in diesem Werk zusammenkommen: der Welt des Wiener Volkstheaters mit ihren Märchen-, Zauber- und Maschinenopern, in der der Schauspieler, Sänger und Theaterdirektor Schikaneder der Meister ist, und die Welt der Wiener Freimaurerei mit ihrer Faszination für die ägyptischen Mysterien, eine für Mozart vertraute Materie. Frühe Bühnenbilder zeigen die kontrastierenden Bild- und Vorstellungswelten und, wie sich der Schauplatz der Oper ab etwa 1815 von einem Freimaurergarten mit antikisierenden Bauten ins Alte Ägypten verlagerte, wodurch sich der Handlungszusammenhang vollends verdunkelte.

Kurator der Ausstellung: Prof. Jan Assmann

Weitere Informationen - Führungen:
Führungen im Rahmen der Dauerausstellung finden jeden Sonntag um 11:00 Uhr statt. Die Führung ist kostenlos mit gültigem Eintrittsticket.

Details zur Spielstätte:
Domgasse 5, A-1010 Wien

Veranstaltungsvorschau: Die Zauberflöte. Eine Oper mit zwei Gesichtern - Mozarthaus Vienna

Keine aktuellen Termine vorhanden!