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Foto: Mozarts Hammerflügel


Präsentation des Anton Walter-Hammerflügels von Wolfgang Amadeus Mozart in Kooperation mit der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg

25. Okt. bis 7. Nov. 2012
Bei dieser Ausstellung im Mozarthaus Vienna wird der Anton Walter-Hammerflügel von Wolfgang Amadeus Mozart präsentiert.

Anton Walter wurde am 5. Februar 1752 im schwäbischen Neuhausen an der Fildern geboren. Noch vor 1780 kam er nach Wien, wo er die Witwe des Orgelbauers Franz Schöfstoß heiratete und dadurch eine Konzession für den Bau von Instrumenten erhielt. Neben Mozart spielten auch berühmte Komponisten wie Ludwig van Beethoven und Joseph Haydn auf seinen Hammerklavieren.
Das normalerweise im Mozarteum Salzburg ausgestellte Instrument entstand in Walters Werkstatt und wurde wahrscheinlich im Jahre 1782 von Mozart erworben. Das Instrument wurde von Mozart in seiner Zeit im Haus Domgasse 5 gespielt und ist seitdem zum ersten Mal wieder in Wien zu sehen.

Die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg überlässt dieses wertvolle Instrument als Leihgabe für zwei Wochen dem Mozarthaus Vienna.

Die Sonderausstellung kann mit dem regulären Ticket für das Museum besucht werden.

Das Konzert mit dem Mozart-Flügel
Der Grammy-nominierte russische Pianist Alexander Melnikov spielt im Rahmen eines exklusiven Konzertes am 7. November 2012 ab 19.30 Uhr auf Mozarts Original Hammerflügel, ausgewählte Werke von Mozart, insbesondere solche die hier im Haus entstanden sind. An diesem Konzertabend sind die zwei Fantasien in c-moll KV 475 (1785) und d-moll KV 397 (wohl um 1789) zu hören, die uns einen lebendigen Eindruck von Mozarts Improvisationskunst geben, mit der er sein Publikum überraschte und verzückte. Die c-moll-Fantasie, die zur Aufführung gelangt, wurde nachträglich als Einleitung der 1784 komponierten Sonate c-moll KV 457 vorangestellt und mit einer Widmung an seine Schülerin Therese von Trattner gedruckt; die genaueren Entstehungsumstände der d-moll-Fantasie sind nicht bekannt. Die Klaviersonate in F-Dur KV 332, die zum Abschluss des Recitals erklingen wird, ist nicht, wie man lange glaubte, in Paris entstanden, sondern die letzte der drei Sonaten op. 6, die Mozart kurz nach der Rückkehr aus Salzburg im Herbst 1783 an seinem neuen Hammerklavier schrieb und im Herbst 1784 im Druck herausbrachte.

Zum Pianisten: Alexander Melnikov spielte bereits im Alter von 12 Jahren das erste Rachmaninov-Konzert und begann sich später intensiv mit historischer Aufführungspraxis zu beschäftigen. Seitdem spielt er immer wieder auf Hammerklavieren, gastiert bei zahlreichen Orchestern als Solist und ist weltweit als Pianist mit seinen Rezitalen tätig. Er zählt zu den wenigen Pianistinnen und Pianisten, die mit Erlaubnis der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg auf Mozarts Hammerflügel spielen dürfen.

Das Konzertprogramm im Überblick:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

Fantasie in c-moll (KV 475)
Sonate in c-moll (KV 457)
Fantasie d-moll (KV 397)
Sonate in F-Dur (KV 332)

Details zur Spielstätte:
Domgasse 5, A-1010 Wien

Veranstaltungsvorschau: Präsentation des Anton Walter-Hammerflügels von Wolfgang Amadeus Mozart in Kooperation mit der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg - Mozarthaus Vienna

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