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Foto: Lichtenecker - Zaungäste


Was Wir Sehen

25. Mai bis 19. Sept. 2011
Die Ausstellung "Was Wir Sehen" setzt sich mit der verstörenden Geschichte der Anthropometrie und ihrer Ton- und Bilddokumente aus dem südlichen Afrika auseinander.

Im Zentrum steht das 1931 von dem deutschen Künstler Hans Lichtenecker als „Archiv aussterbender Rassen“ angelegte Körperarchiv von Afrikanerinnen und Afrikanern in Namibia, dem ehemaligen (Deutsch-) Südwestafrika.

Was Wir Sehen rückt das Sprechen jener Menschen in den Mittelpunkt, die innerhalb eines kolonialen Kontextes Gesichtsabformungen, Körpervermessungen, anthropometrisches Fotografieren und Stimmaufnahmen erdulden mussten. Erst kürzlich wurden die Tonaufnahmen von der Kulturwissenschaftlerin Anette Hoffmann wiederentdeckt und konnten übersetzt werden.

Mithilfe dieser bedrückenden Zeugnisse konstruiert die Ausstellung einen fragilen Raum von Bildern und Stimmen, Geschichten und Porträts, historischen Dokumenten und aktuellen Kunstwerken.

Details zur Spielstätte:
Neue Burg, A-1010 Wien

Veranstaltungsvorschau: Was Wir Sehen - Museum für Völkerkunde

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