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Mariendom


Neuer Dom - Mariendom

Region: Oberösterreich
Genre: Kirchen
Adresse: Herrenstraße 26, A-4020 Linz
Telefon: +43 732 777 885
Fax: +43 732 777 885
Internet: mariendom.at
E-Mail:
Geodaten: 48.3009, 14.2867

Bereits bei der Grundsteinlegung am 1. Mai 1862 hatte Bischof Rudigier gesagt: "Der Dombau ist ein Denkmal der Liebe zur Mutter Gottes, welche in Oberösterreich so kindlich verehrt wird." 1909 wurden die Kathedralfunktionen vom so genannten Alten Dom (der Ignatiuskirche) auf den neuen Dom übertragen, am 29. April 1924 wurde er geweiht. Man entschied sich zugunsten "der gothischen Bauart", das Beispiel des Kölner Dombaues war für den Linzer Dom sicherlich maßgebend. Mit der Durchführung wurde der Kölner Diözesanbaumeister Vinzenz Statz (1819–1898), ein Meister der Neugotik, beauftragt. Er hatte zuvor für die Votivkirche in Wien einen preisgekrönten Plan erstellt. Für den Linzer Dom legte er im April 1859 die Pläne vor, und er sollte ganze 40 Jahre bis zu seinem Tode an diesem Bau tätig sein. Das Material war Sandstein aus Altlengbach in Niederösterreich; Granit aus Oberösterreich wurden für die Säulen und Gesimse verwendet und in der Krypta wurde Konglomerat aus Kremsmünster verbaut. Der Dom hat im Ganzen (mit der Gruft) 142 Fenster, 54 Säulen und 17 Altäre. Der Turmbau dauerte 15 Jahre (1886–1901), war aber bereits der dritte Bauabschnitt, vorher waren bereits die Votivkapelle (1862–1869) und das Presbyterium bis zum Querschiff (1870–1885) fertig gestellt worden. Erst nach dem Turm wurde ab 1902 mit Langhaus und Querschiff begonnen. Insgesamt betrug die Bauzeit 62 Jahre. Das Projekt des Linzer Dombaues war in dieser Zeit das größte in ganz Europa. Die Gläubigen spendeten für ihre Kirche großzügig, um ein großes Monument des Glaubens zu ermöglichen. So konnte mit dem Linzer Dom ein imposantes Symbol für die Gemeinschaft der Gläubigen entstehen. Technisch war der Dombau eine große bauliche wie logistische Leistung. Die Baumeister und Steinmetze im Linzer Dom hatten Geräte zur Verfügung, die damals das Modernste waren. Sie haben die Steine vor dem Dom mit Steinsägen geschnitten. Jeder Stein hatte eine Nummer und wurde dann entsprechend dieser eingesetzt.

Programm Neuer Dom - Mariendom Februar 2018

2018

Februar   März   April   Mai   Juni   Juli  
 

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