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OPERN DER ZUKUNFT

6. bis 11. Mai 2014
Die Zukunft der Oper aktiv zu gestalten, ist die ebenso reiz- wie verantwortungsvolle Aufgabe von »Opern der Zukunft«, einem gemeinsamen Projekt der Grazer Oper und der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz. Diesmal mit vier Kurzopern - von Wen-Cheh Lee, Zesses Seglias, Yukiko Watanabe und Lorenzo Romano.

In Franz Kafkas unerschöpflichem Fundus der verzweifelten Hoffnung findet der taiwanesische Komponist Wen-Cheh Lee die Inspirationsquelle seiner Oper "Franz. Ein Traumspiel" und erzählt vom Konflikt der Generationen, lässt Vater und Sohn aufeinanderprallen.

Eigens für den griechischen Komponisten Zesses Seglias verfasste Sophie Reyer das Libretto zu "Hystera" und greift darin ebenfalls den Kampf der Generationen auf. Reizvoll offen gelassen ist, welche der Protagonistinnen die Mutter und welche die Tochter ist.

Aus Japan stammt die Komponistin Yukiko Watanabe, die ihre literarische Vorlage in einer surreal anmutenden Kurzgeschichte des italienischen Autors Italo Calvino findet: "Die weiche Mondin" oszilliert zwischen den geheimen Mythen des Alltags und den noch ungeheureren Mythen des Weltalls.

Den Bogen zum Eröffnungsstück des Abends schließt der florentinische Komponist Lorenzo Romano in seiner Kafka-Adaption "K. Frammenti dell‘ attesa". Bruchstücke und Notate aus Kafkas Briefen, Tagebüchern, Aphorismen und Betrachtungen kulminieren im Herzstück der dreiteilig angelegten Szenenfolge, in Kafkas "Die Kaiserliche Botschaft".

Details zur Spielstätte:
Kaiser-Josef-Platz 10, A-8010 Graz

Veranstaltungsvorschau: OPERN DER ZUKUNFT - Oper Graz

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