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Foto: KLIMMSTEIN


KLIMMSTEIN

9. Dez. 2010
Graz – Es ist eine nahezu filmreife Geschichte darüber, wie man als Künstler quasi das Erfolgs-Pferd von hinten aufzäumen kann: ohne Plattenvertrag und ohne wirkliches Konzept, schicken die Grazer von KLIMMSTEIN vor einigen Wochen eine selbstgebrannte Single an den österreichischen Rundfunk. Und der Song, „Paris Paris“ sein Titel, überzeugt sofort - Ö3 nimmt das Stück, bei dem mittlerweile halb Österreich mitsingen kann, auf Rotation.

Der Song ist ein ebenso charakterstarkes wie unkonventionelles Pop-Kleinod wie es die gesamte Band KLIMMSTEIN ist. Ihre selbstbewusst in die Tiefe gehende Art, Pop mit Singer/Songwriter-Elementen und gelegentlichen Rock- und Reggae-Einflüssen verschmelzen zu lassen, geht weit über das hinaus, was man als Austro-Pop bezeichnen würde. KLIMMSTEIN besitzen die künstlerische Prägnanz eines Falcos und versprühen den schmähigen Charme eines Ostbahn Kurti. Sie sind die neue musikalische Seele Österreichs und genau das, wonach sie ihr zweites, derzeit in der Fertigstellung befindliches Album benannt haben: Überflieger

Dass „Paris Paris“ dabei auch noch einen prominenten Gast verbirgt, wird ebenso nicht an die große Glocke gehängt – kein Geringerer als Joe Sumner von Fictionplane – auch bekannt als Sohn von Sting – hat darin mitgewirkt. Von dem ausdruckstarken Sound der Formation begeistert, sagte der im Rahmen eines lockeren Zusammensitzens auf einem Festival spontan seine Teilnahme zu.

Details zur Spielstätte:
Orpheumgasse 8, A-8020 Graz

Veranstaltungsvorschau: KLIMMSTEIN - Orpheum Graz

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