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Foto: Anett Fritsch


BRAHMS: EIN DEUTSCHES REQUIEM

31. Juli 2010
»Seit Bachs h-moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms’ deutsches Requiem zu stellen vermag.« Das fand Eduard Hanslick nicht ganz zu Unrecht.

Nach knapp zehn Jahren steht das Werk wieder auf dem Programm der Tiroler Festspiele Erl, ein wichtiges Stück für die noch junge Chorakademie, die das »Deutsche Requiem« in diesem Jahr zum ersten Mal singen wird. Dieses Requiem ist keine Trauermusik, nicht für Robert Schumann, nicht für seine eigene Mutter, es gibt kein dies irae und kein jüngstes Gericht. Es ist eine Trost-Musik für alle, »die nun Traurigkeit haben«, eine Musik für die Hinterbliebenen, für die Menschen. Brahms: »Ich gebe zu, daß ich recht gern auch das ›Deutsch‹ fortließe und einfach den ›Menschen‹ setzte.«

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem, op. 45

Sopran: Anett Fritsch
Bariton: Markus Eiche
Orchester und Chorakademie der Tiroler Festspiele
Dirigent: Gustav Kuhn

Details zur Spielstätte:
Mühlgraben 56, A-6343 Erl
Im Rahmen des Festivals:
Tiroler Festspiele Erl

Veranstaltungsvorschau: BRAHMS: EIN DEUTSCHES REQUIEM - Passionsspielhaus Erl

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