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Man muss dankbar sein

12. bis 14. März 2010
Ein Zukunftsszenario: Frühere Billigproduktionsländer boomen, führen die Wirtschaft an, und die Industriestaaten sind inzwischen verarmt. Die Umkehr der Verhältnisse. Österreich selbst: eine Billiglohnrepublik. Kriminalität, Armut und Prostitution regieren das Land.

In einer Textilfabrik in Wien arbeiten die Näherinnen Liesl, Kathi und Hanni. Für eine Präsenation vor den Vertretern der NGOs berichten sie über ihre Arbeit.

Liesl, Kathi und Hanni schlafen wenig, arbeitern gern. Sie singen Volkslieder zu dem Klang der Nähmaschienen und sind rumdum glücklich. Oder scheinen es zu sein. Die schöne Fassade bekommt nach und nach Risse, und die Präsentation gerät etwas aus dem Ruder. Und sie beginnen plötzlich zu erzählen... über sich, ihr Leben, ihre Sehnsüchtwe und Wünsche, ihre Existenzangst, ihr Überleben in einer Welt der Ausbeutung und Austauschbarkeit.

Volker Schmidt entwirft einen schwerelosen und bitterbösen Abgesang, vermischt beklemmende Zukunftsvision und groteske Tragikomödie zur Lage der globalisierten Wirtschaft und der Mechanismen unserer Zeit.

Eine Produktion des Max Reinhardt-Seminars.

Details zur Spielstätte:
Josefstädter Straße 26, A-1080 Wien

Veranstaltungsvorschau: Man muss dankbar sein - Probebühne des Theaters in der Josefstadt

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