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Glanzstücke. Emilie Flöge und der Schmuck der Wiener Werkstätte

13. Nov. 2008 bis 22. Feb. 2009
Die Wiener Werkstätte, 1903 gegründet, steht für einen Paradigmenwechsel im Schmuckdesign. Ihre Reformkünstler lehnten die rein materielle Bewertung des Juwelierschmuckes ab und rückten den kreativen Entwurf ins Zentrum.

Emilie Flöge – Lebensgefährtin und Muse von Gustav Klimt – nahm eine besondere Rolle im Wiener Kunstfrühling ein. Die emanzipierte moderne Frau trat als Fotomodell für den Schmuck der Wiener Werkstätte in Erscheinung und der von ihr geführte Modesalon "Schwestern Flöge" war eine Drehscheibe des Schmuckverkaufes. Von Gustav Klimt, der sie 1902 porträtierte, erhielt sie mehrere Schmuckstücke der Wiener Werkstätte geschenkt, die in der Ausstellung präsentiert werden.
Die Ausstellung in Kooperation mit der Neuen Galerie New York präsentiert rund 40 Schmuckstücke – Broschen, Halsketten, Anhänger und Diademe – aus der Zeit von 1903 bis 1920. Entwurfszeichnungen und historische Fotografien geben darüber hinaus tieferen Einblick in Umfang und stilistischen Wandel des Schmucks der Wiener Werkstätte, der mit seinem Paradigmenwechsel nachhaltigen Einfluss auf die Schmuckkunst der Nachkriegsjahre hatte.

Details zur Spielstätte:
Karlsplatz, A-1040 Wien

Veranstaltungsvorschau: Glanzstücke. Emilie Flöge und der Schmuck der Wiener Werkstätte - Wien Museum Karlsplatz

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