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Gräfin Mariza

8. Jan. bis 4. April 2009
Geradezu ungebrochen wird in und mit einem authentisch erscheinenden ungarischen und zigeunerischen Klangmilieu gespielt. Doch der Foxtrott und vor allem der Walzertakt konterkarieren dieses wieder und beweisen einmal mehr Emmerich Kálmáns spritzigen melodischen Esprit!

Können Sie sich noch an den Schweinezüchter Koloman Zsupán aus Johann Strauß’ Operette „Der Zigeunerbaron“ erinnern? Ja? Perfekt! – Denn in Kálmáns Operette, mit der er bewusst an den Welterfolg seiner „Csárdásfürstin“ anknüpfen wollte, wird aus der fiktiven Operettenfigur in der Fiktion der Gräfin Mariza Wirklichkeit. Alles klar? Nein? –Nun, es verhält sich so … Um mitgiftgierige Freier abzuschütteln, hat die Gräfin Mariza eine Verlobungsfeier erfunden und diese auch in der Zeitung annoncieren lassen. Als Gemahl in spe hat sie sich Koloman Zsupán einfallen lassen, nicht ahnend, dass ein real existierender Zsupán die Annonce liest und prompt zu der Feier angereist kommt. „Ganz passabel“, denkt sich Zsupán, als er die Gräfin das erste Mal erblickt, und ist bereit, der Hochzeit zuzustimmen. Um nicht ihr Gesicht zu verlieren, muss Mariza zunächst mitspielen und sich der gulaschsaftseligen Leidenschaft Zsupáns hingeben. Zum Glück lenkt der Pseudobräutigam aber bald sein Auge auf Lisa! Auf dem Gut der Mariza arbeitet, wegen gewaltiger Schulden, unerkannt und inkognito Graf Tassilo, der seinerseits beim ersten Blick in Liebe zu Mariza entflammt ist. Mariza ist dem feschen Burschen durchaus auch zugeneigt, hält ihn in Folge aber zunächst mal für einen schnöden Mitgiftjäger. Wenn nicht schließlich ein Deus ex Puszta in Gestalt einer reichen Erbtante auftauchen würde, sähe es mit einem Happy End zwischen Mariza und Tassilo etwas düster aus...

Details zur Spielstätte:
Schwarzstraße 22, A-5020 Salzburg

Veranstaltungsvorschau: Gräfin Mariza - Salzburger Landestheater

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