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F. ZAWREL - erbbiologisch und sozial minderwertigF. ZAWREL - erbbiologisch und sozial minderwertig


«F. ZAWREL - erbbiologisch und sozial minderwertig»

12. bis 13. Mai 2014
“F.Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig” erhielt den Nestroypreis 2012 in der Kategorie "Beste Off-Produktion"! Eine brillante Inszenierung, die tief bewegt.

Friedrich Zawrel wächst in den 1930er Jahren in Wien unter schwierigsten Umständen auf. Nach der Delogierung der Familie kommt Friedrich Zawrel zum ersten Mal in ein Heim. Nach mehreren Fluchten landet er schliesslich in der Krankenanstalt "Am Spiegelgrund", der zweitgrössten “Kinderfachabteilung” des Deutschen Reiches, in der kranke, behinderte und vermeintlich erblich belastete Kinder und Jugendliche behandelt wurden und etwa 700 bis 800 Euthanasiemorde an Kindern stattgefunden haben. Der Anstaltsarzt Dr. Gross stuft Zawrel in einem Gutachten als “erbbiologisch und sozial minderwertig” ein und foltert und quält ihn mit zahlreichen “medizinischen” Versuchen. Friedrich Zawrel kann mithilfe einer Krankenschwester aus der Anstalt fliehen.
Viele Jahre später will es das Schicksal, dass sich der Folterer und sein Opfer noch einmal begegnen.
Trotz der schweren Lebensumstände hat Friedrich Zawrel nie Rache gesucht, sondern war immer auf der Suche nach Verständnis. Wenn er erneut Kontakt zu seinem Folterer Heinrich Gross gesucht hat, so nicht um ihm Vorwürfe zu machen, sondern um ihn zu fragen: Warum?

Mit:
Buch: Nikolaus Habjan und Simon Meusburger
Regie: Simon Meusburger
Puppendesign: Nikolaus Habjan
PuppenSpiel: Nikolaus Habjan

Spieldauer: 110 min (ab 13 Jahren)

Details zur Spielstätte:
Am Schloßberg 11, -8551 Wies
Im Rahmen des Festivals:
SOMMERTRAUMHAFEN

Veranstaltungsvorschau: «F. ZAWREL - erbbiologisch und sozial minderwertig» - Schloss Burgstall

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