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Cecilia BartiliLang Lang

25 Jahre KISSINGER SOMMER

„Europa in Kultur“ – die Erfolgsstory in Bayern Mit Schwerpunkt Kunst und Kultur aus Russland und traditionell, gemäß dem Motto „Europa in ­Kultur“, Künstlern aus dem europäischen Raum präsentiert der Kissinger Sommer in seinem ­Jubiläumsprogramm mehr als 50 Konzerte.
Rathausplatz 4, D-97688 Bad Kissingen

In den 25 Jahren seines Bestehens hat sich der KISSINGER SOMMER als klassisches Musikfestival in der Mitte Europas etabliert. Knapp 30000 Musikbegeisterte besuchen alljährlich die rund 50 Veranstaltungen in den historischen Sälen des Regentenbaus, im Staatlichen Kurtheater, in Kirchen und Klöstern der Kurstadt und deren Umgebung.

Bereits der erste KISSINGER SOMMER 1986, noch im Schatten der Mauer, präsentierte eine spannende Mischung aus Stars und Spitzennachwuchs, überwiegend Klassik, doch auch zeitgenössische Komponisten: Alfred Schnittke, Edison Denisov, Peter Ru­zic­ka, Wolfgang Rihm und Bernd Alois Zimmermann.

Der junge Frank Peter Zimmermann machte auf sich aufmerksam, auch das noch unbekannte Trio Fontenay. Peter Ustinov, Wladimir Ashkenazy, Rudolf Buchbinder, Elisabeth Leonskaja und Boris Pergamenschikow kamen in die Festspielstadt an der fränkischen Saale. Katia Ricciarelli, René Kollo und Peter Schreier sangen Arien und Lieder.

Die Amsterdamer Philharmoniker eröffneten im prachtvollen, holzgetäfelten Großen Saal des Regentenbaus den 1. KISSINGER SOMMER, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks begann seine alljährliche Erfolgsserie.

Das Erfolgsmodell der ersten Jahre ist geblieben: Neben Cecilia Bartoli, Lang Lang, Waltraud Meier und Christine Schäfer musizieren in diesem Sommer Mariss Jansons, Kent Nagano, Grigory Sokolov, Vadim Repin, Frank Peter Zimmermann, Rudolf Buchbinder und Nikolaj Znaider. Die Elite der Zukunft tritt in den fünf historischen Konzertsälen an: Martin Helmchen, David Fray, Rafal´ Blechacz, Olga Kern, Kit Armstrong, Yuja Wang, Sa Chen, Igor Levit, die Cellistin Marie Elisabeth Hecker und die Sopranistin Mojca Erdmann, demnächst an der New Yorker Met zu hören.

Bei den 18 glanzvollen Konzerten in dem wegen seiner Akustik viel gerühmten Max-Littmann-Saal spielen das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Bamberger Symphoniker, die Tschechische Philharmonie, das Londoner BBC Orchestra, die Wiener Symphoniker, einst das sommerliche Kurorchester in Bad Kissingen, sowie das Lissaboner Gulbenkian Orchestra unter seinem Chefdirigenten Lawrence Foster.

Zwei hochkarätige Veranstaltungen werden während des KISSINGER SOMMERS entwickelt: Bei der „LiederWerkstatt“ erarbeiten sechs zeit­genössische Komponisten, darunter Wolfgang Rihm und Wilhelm Killmayer, mit jungen Sängern neue Lieder nach Texten Joseph von Eichendorffs. Diese werden, kombiniert mit klassisch-romantischen Eichendorff-Vertonungen von Johannes Brahms, Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy und Hugo Wolf, am Sonntag, dem 10. Juli (Matinee), und am Montag, dem 12. Juli, im Rossini-Saal aufgeführt.

Junge Künstler sind ebenfalls die Teilnehmer der beiden Klangwerkstätten (1. und 3. Juli, Matinee). Die bekannte russische Pianistin Elena Bashkirova leitet eine Truppe von 10 Spitzennachwuchskünstlern aus sieben Ländern. Sie spielen Bekanntes von Wolfgang Amadeus Mozart, Schumann und selten gespielte Werke von Pierre Boulez, Schnittke, Sofia Gubaidulina und Elliott Carter. Zwei spannende Konzerte; die Elite der Zukunft auf der Bühne – im vierten Jahr inzwischen ein Publikumsmagnet.

Informationen
7. Juni bis 18. Juli 2010
KISSINGER SOMMER
Rathausplatz 4, D-97688 Bad Kissingen
Tel. (+49-971) 807-1110
kissingersommer@stadt.badkissingen.de
www.kissingersommer.de

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