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AbschlusskonzertCecillia Bartoli

Händel-Festspiele 2010

Neuer Akzent und große Stars Ritter und Helden, Grammy- und Echo-Klassik-Preisträger prägen die Händel-Festspiele 2010 in Halle.
Große Nikolaistraße 5, D-06108 Halle

Es ist eines der bedeutendsten Festivals in ganz Deutschland und das wichtigste Musikereignis in Sachsen-Anhalt: die Händel-Festspiele in der Geburtsstadt des großen Barockkomponisten Georg Friedrich Händel. Im letzten Jahr wurde in Halle an der Saale Händels 250. Todestag mit einem herausragenden Programm gefeiert – und der Festivaljahrgang 2010 soll dem in nichts nachstehen.

Über 80 Veranstaltungen stehen vom 3. bis 13. Juni im Festivalkalender und machen die gesamte Händel-Stadt zu einer einzigen Festspielbühne. Mit einem Konzert der Händel-Preisträgerin Cecilia Bartoli, die 2010 erstmals während der Festspiele in Halle auftritt, dem Countertenor Andreas Scholl und den Ensembles Il Giardino Armonico, Christina Pluhar mit L’Arpeggiata und der Pianistin Ragna Schirmer gastieren im kommenden Jahr allein fünf Grammy- beziehungsweise Echo-Klassik-Preisträger in der Händel-Stadt. „Damit werden wir auch nach dem großen Jubi­läumsjahr wieder Tausende Gäste aus aller Welt an die authentischen Wirkungsstätten von Georg Friedrich Händel nach Halle an der Saale locken“, ist Clemens Birnbaum, neuer Direktor der Stiftung Händel-Haus und Intendant der Händel-Festspiele, überzeugt. Mehr als 40000 Besucher werden wieder erwartet, die zwischen den Konzerten durch Halles Innenstadt flanieren und internationales Flair versprühen.

Alles Orlando
Statt eines Generalmottos soll zukünftig eine thematische Reihe die Händel-Festspiele prägen. Ausgehend von der Festspielproduktion 2010 mit der Oper Halle Orlando am 4. Juni (musikalische Leitung: Bernhard Forck, Regie: Nicola Hümpel, Ausstattung: Oliver Proske, Nico & the Navigators), beziehen sich im kommenden Jahr mehrere Veranstaltungen, darunter Konzerte, Vorträge und Familienveranstaltungen sowie eine Sonderausstellung in der Schatzkammer des Händel-Hauses, auf Ludovico Ariosts Versepos Orlando furioso aus dem Jahr 1516. Viele Komponisten, darunter auch Händel, ließen sich davon inspirieren; auch heute noch faszinieren „Ritter und Helden“ Jung und Alt. Auch zwischen Musik und Tanz bilden die Händel-Festspiele 2010 abwechslungsreiche und kreative Verknüpfungen. So findet neben weiteren Veranstaltungen am 8. Juni die Uraufführung des Tanzoratoriums Maria XXX (Heike Hennig & Co, Lautten Compag­ney, Wolfgang Katschner) statt.

Festspielbrücken im Programm
Brückenschläge soll es auch zwischen verschiedenen Musikstilen, Kulturen und Religionen geben. Das Konzert „Armida statt Rinaldo“ ermöglicht interkulturelle Begegnungen, wenn Händels Werke als musikalische Collage im Widerstreit der orientalischen und abendländischen Kulturen erklingen. Beliebte Programmpunkte wie die Aufführung von Händels Oratorium Messiah in der Marktkirche oder die Open-Air-Veranstaltungen der Händel-Festspiele in der Galgenbergschlucht ergänzen das facettenreiche Programm. Nach elf Tagen voller Händel bildet das traditionelle Abschlusskonzert in der Galgenbergschlucht ein musikalisch-funkelndes Feuerwerk.

Karten für ein musikalisches Feuerwerk
Karten für die Händel-Festspiele 2010 sind an allen bekannten Ticket-Online-Vorverkaufsstellen, telefonisch unter der Hotline (+49-345) 565 27 06 und im Internet auf www.haendelfestspiele.halle.de und www.ticketonline.de erhältlich. Die umfassende Programmbroschüre der Händel-Festspiele 2010 kann auf Wunsch auch postalisch versendet werden. Das vollständige Programm und weitere Auskünfte sind ebenfalls auf der Website der Händel-Festspiele Halle zu finden.

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