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Die Brüder  Johannes und Eduard Kutrowatz sind nicht nur die Intendanten des Lisztfestivals, sie zählen auch zu den weltbesten IDaniel Barenboim © Sheila RockLiszt Zentrum Raiding © Ulrich SchwarzIldikó Raimondi © Sabine Hauswirth

Born to be a Superstar

Wunderkind, Klaviervirtuose, Frauenschwarm, Freigeist und Hexenmeister der Konzertsäle Europas: Franz Liszt ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte und zählt zu den historisch bedeutendsten Komponisten und herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten seiner Zeit.
Lisztstraße 46, A-7321 Raiding

„Als Pianist, Komponist, Dirigent, Pädagoge und Mäzen war Franz Liszt zeit seines Lebens ein Pendler zwischen den Welten, ein echter Europäer, der in Wien ebenso zu Hause war wie in Paris, Weimar, Bayreuth, Rom oder Budapest und der es verstand, diese enorme Vielfalt an Einflüssen in seinem Werk zu verschmelzen. Immer auf der Suche nach musikalischer Erneuerung und Entwicklung, wurde sein Werk schließlich zum Inbegriff und Vorbild für viele Größen der Musikgeschichte wie Schumann, Chopin, Mendelssohn, Wagner bis hin zu Debussy, Bartók, Kodály und sogar Schönberg“, betonen die beiden Festivalintendanten Johannes und Eduard Kutrowatz.
Bereits 2010 hat für das Liszt Festival Raiding ein neues Zeitalter begonnen: Das Festival wurde zu einem 4-Jahreszeiten-Ereignis, das sich nunmehr im Januar, März, Juni und Oktober mit erstklassigen Pianisten, außergewöhnlichen Ensembles, Meistern der Stimme und genialen Grenzgängern seinen zahlreichen Freunden und begeisterten Anhängern mit einem hochkarätigen Konzertprogramm präsentiert.
Ebenso nahm bereits heuer ein epochales Projekt seinen Ausgangspunkt: Beim Orchesterprojekt „The Sound of Weimar“ mit der Wiener Akademie unter ihrem Dirigenten Martin Haselböck erklingen im Zeitraum 2010 bis 2012 sämtliche Orchesterwerke von Franz Liszt in der originalen Orchesterbesetzung der Uraufführungen in Weimar von 1849 bis 1860 live im Lisztzentrum Raiding! Liszt-Experte Martin Haselböck, der bei seinen Konzerten mit kurzen Einführungsworten zu den historischen Hintergründen Bezug nimmt, garantiert: „Bei unseren Konzerten werden auch Originalinstrumente verwendet, die Franz Liszt nachweislich bei seinen Konzerten einsetzte. Wer jetzt nach Raiding kommt, hört also genau den Sound, den Liszt für Weimar komponiert hat.“
Mit dem Liszt Festival Raiding 2010 beginnen somit bereits die Vorbereitungen auf das große Jubiläumsjahr 2011 anlässlich des 200. Geburtstags von Franz Liszt, das im Burgenland unter dem Motto „Lisztomania 2011©“ gefeiert wird. Im Jubiläumsjahr 2011 bietet sich den Besuchern ein umfassendes Konzertprogramm, das mit verschiedenen Zyklen einzelne Schwerpunkte setzt: einem Klavierzyklus, einem Orchesterzyklus, einem Lied- und Vokalzyklus sowie mit Gedenkkonzerten bis hin zu grenzüberschreitenden Konzerten, die sich mit Uraufführungen und Improvisationen auf schöpferisch-innovative Art mit dem Werk von Franz Liszt auseinandersetzen. So werden unter anderem Weltklasseinterpreten wie Daniel Barenboim, Elisabeth Leonskaja, Ivo Pogorelich, Boris Bloch, Leslie Howard, Alice Sara Ott, Roberta Pili, Mihaela Ursuleasa, Adrian Eröd, Ildikó Raimondi, Ruth Ziesak, der Wiener Kammerchor, der Concentus Vocalis und die Wiener Akademie zu Gast in Raiding sein. Mit dem Liszt Festival Raiding 2011 wird somit den Festivalbesuchern im großen Jubiläumsjahr die einmalige Möglichkeit geboten, hochkarätige Konzerte im neuen Konzertsaal direkt neben dem Geburtshaus von Franz Liszt mit den besten Interpreten der Welt zu erleben.

Informationen
Liszt Festival Raiding
2010: 20. bis 24. Oktober
2011: 27. bis 30. Januar, 17. bis 20. März,
12. bis 26. Juni, 19. bis 23. Oktober

Liszt Festival Raiding
Intendanz: Johannes & Eduard Kutrowatz
Lisztstraße 46, A-7321 Raiding
Tel. (+43-26 19) 51 0 47
raiding@lisztzentrum.at
www.lisztfestival.at
www.lisztomania.at

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