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Der Winter ist da!

Die Tiroler Festspiele Erl sind winterfest: Vom 26. Dezember 2012 bis 6. Januar 2013 werden die ersten winterlichen Tiroler Festspiele Erl im neu erbauten Festspielhaus in Erl stattfinden. Das Programm: Mozart, Belcanto und ­italienisches Repertoire sowie Mut zu Zeitgenössischem und Experimentellem.

Adamgasse 1, A-6020 Innsbruck

Programm

Mozarts „Le nozze di Figaro” und Verdis „Nabucco” stehen auf dem Opernspielplan, Messen von Bach, Rossini und Beethoven, ein fulminantes Silvester- und ein beschwingtes Neujahrskonzert bilden das Konzertprogramm. Gustav Kuhn leitet dabei Orchester und Chorakademie der Tiroler Festspiele Erl, die nun auch im Winter zusammenkommen. Die festliche Eröffnung am 26. Dezember 2012 leiten sechs junge, vielversprechende Dirigenten aus Italien, Österreich und Deutschland ‒ ein klares Bekenntnis von Festspielpräsident Hans Peter Haselsteiner und von Festspielgründer Gustav Kuhn, der Nachwuchsförderung auch weiterhin gebührenden Raum zu gewähren. Zur Eröffnung sind Werke von Rossini, Donizetti und Bellini, von Daniel Schnyder und Angelo di Montegral zu hören. Im Anschluss erklingt dann Béla Bartóks Einakter Herzog Blaubarts Burg, dirigiert von einem der sechs jungen Dirigenten, Tito Ceccherini. Das Festspielprogramm wird durch drei Specials ergänzt: Ein klassischer Klavierabend mit Davide Cabassi & Jasminka Stančul, ein der experimentellen Musik gewidmetes Konzert des Ensembles Ri­sognanze und ein Auftritt der Musicbanda Franui mit Bariton Michael Kupfer zeugen von der für Erl so charakteristischen Handschrift, sich auch der Kammermusik, dem Zeitgenössischen und Cross-over-Projekten zu öffnen.

26. Dezember 2012 bis 6. Januar 2013


 

Das Festspielhaus

Die Tiroler Festspiele Erl finden im Winter (und im Sommer zu Zeiten der Pas­sionsspiele) im Festspielhaus statt, das seit Oktober 2010 in Erl erbaut wird. Das Festspielhaus verfügt über insgesamt 862 Sitzplätze ‒ 732 auf der Tribüne und 130 mobile Sitzplätze im Bereich des Orchestergrabens ‒ und den mit 160 Quadratmetern größten Orchestergraben der Welt. Die gesamte Nutzfläche beträgt 7000 Quadratmeter. Das Festspielhaus wurde von Delugan Meissl Associated Architects, Wien, geplant und von der STRABAG als Generalunternehmerin gebaut. Durch seine dunkle Fassade passt es sich im Sommer an die von dunklem Wald geprägte Hintergrundlandschaft an und gewährt dem Passionsspielhaus den Vortritt. Im Winter ist es umgekehrt: Während das weiße Pas­sionsspielhaus in der verschneiten Umgebung zurücktritt, sticht das dunkle, zu den Vorstellungen beleuchtete Festspielhaus inmitten der hellen Landschaft hervor. 

Der Bau des Festspielhauses und die dazu nötige Infrastruktur, wie etwa das Parkhaus, werden durch die Haselsteiner Fa­milien-Privatstiftung ermöglicht, die den Großteil der auf 36 Millionen Euro veranschlagten Baukosten sowie sämtliche Unterhaltskosten und die Kosten für die Bespielung des Festspielhauses tragen wird.

Informationen & Karten

Tel. +43 (0) 512/5788 8813

www.tiroler-festspiele.at