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Die Entdeckung …

Das ehemals portugiesische und heute chinesische Macau begeistert seine Besucher mit dem Erbe zweier Kulturen.

Gerade von Hongkong aus ist die Stadt schnell zu erreichen. Für den Besuch der zahlreichen Sehenswürdigkeiten lohnt es sich auf jeden Fall ein paar Tage Zeit zu nehmen. Macau ist einerseits der Historie verpflichtet, welche vor allem durch die portugiesischen Kolonialbauten, die wunderbaren Parkanlagen und die taoistischen Tempel verkörpert wird; andererseits hat in Macau die Moderne Einzug gehalten – vor allem mit spektakulären neuen Casino- und Hotelkomplexen, die bisher Dagewesenes (selbst in Las Vegas) in den Schatten stellen.
Der immer wieder kolportierte Slogan „Von der portugiesischen Kleinstadt zum chinesischen Las Vegas“ erklärt das Phänomen von Macau (auch Macao) nur unzureichend, wenngleich der Glücksspielfaktor hier inzwischen die Überhand gewonnen hat – Macau nimmt bei den Wettspieleinnahmen weltweit den ersten Rang ein. Tatsächlich bietet Macau weit mehr. Das ehemalige portugiesische Gebiet und die nunmehrige chinesische Sonderverwaltungszone in der Mündung des Perlflusses besteht aus einem äußerst spannenden Nebeneinander aus altehrwürdiger, südeuropäisch geprägter Kleinstadt und supermoderner westlicher Metropole.
Heute leben in Macau etwa 575 000 Menschen. Die Bevölkerung besteht zu 95 Prozent aus Chinesen sowie einer Minderheit von 2 Prozent Portugiesen und 3 Prozent Menschen anderer Nationalitäten. Das Territorium umfasst heute rund 29,7 Quadratkilometer, unterteilt in die Halbinsel Macau (verbunden mit China), die beiden vorgelagerten Inseln Taipa und Coloane sowie das dazwischen neu gewonnene Land Cotai Strip. Die Tatsache, dass Macau eine der am dichtesten besiedelten Regionen der Welt ist, wirkt sich keineswegs störend auf die Lebenserwartung aus. Mit knapp 85 Jahren stehen die Macanesen weltweit an zweiter Stelle.
Wenn es auch der Stadt nie gelang, sich aus dem Schatten des größeren und sich zur Megacity entwickelnden, knapp 70 Kilometer entfernten Hongkong zu lösen, hat Macau doch einiges zu bieten, was es einmalig in Asien macht. Die Begegnung mit Macaus Kultur bringt unvergessliche Erfahrungen.


Geschichte

Der Besuch in der Stadt mit dem Erbe zweier Kulturen begeistert. Eine Spurensuche: Die Gründungsmotivation Macaus erinnert stark an die von Venedig. Bildeten dort die Laguneninseln der nördlichen Adria Schutz vor der existenziellen Bedrohung durch fremde Heere, flohen an der Mündung des Perlflusses im Jahr 1277 Mitglieder der südlichen Song-Dynastie mit etwa 50 000 Anhängern vor den Mongolen auf die dem Festland vorgelagerten Eilande und setzten sich hier fest. Als 1516 die Portugiesen in Macau landeten, fanden sie allerdings nicht viel mehr als eine Fischersiedlung vor. 1557 erlaubte China den Portugiesen die Ansiedlung – als Dank für die Unterstützung gegen Piraten. Der expandierende Seefahrerstaat nutzte Macau fortan als Handelsposten und Zwischenstopp auf dem Weg von Lissabon nach Nagasaki.
Macau entwickelte sich mit seinem Hafen im 17. Jahrhundert zu einer der reichsten Städte der Welt. 1622 wehrte man einen Eroberungsversuch der Niederländer ab. Der erste portugiesische Gouverneur wurde 1680 eingesetzt und war zeitweise für die gesamten ostasiatischen Gebiete zuständig. Unter Wahrung der chinesischen Souveränität zahlten die Portugiesen weiterhin Pacht und Steuern an China. Ein Versuch Großbritanniens, sich 1807 Macaus zu bemächtigen, schlug aufgrund der Unterstützung durch die Chinesen fehl.
Als im beginnenden 19. Jahrhundert das Hafengeschäft immer mehr an den großen Nachbarn Hongkong abwanderte, weil im eher flachen Gewässer ringsum keine großen Schiffe mehr anlegen konnten, wurde 1847 in Macau das Glücksspiel legalisiert. Die Strategie ging auf, denn die Prosperität nahm wieder zu. Die Portugiesen sahen sich im Aufwind und stellten ab 1848 die Tributzahlungen an China ein. Das Ziel war die komplette Unabhängigkeit von China. Erst 1887 sprach die Mandschu-Regierung Portugal das Recht auf eine dauerhafte Besetzung zu. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Kolonie Macau erst neutral, bis die Japaner 1943 bis 1945 den Hafen besetzten. Seit der Revolution in China 1949 gab es beständig Versuche vonseiten Chinas und Portugals (während der chinesischen Kulturrevolution 1966 bis 1968), Macau wieder chinesisch werden zu lassen, doch war dies erst nach der Lösung des Hongkong-Status möglich. 1999 gab schließlich Portugal die Souveränität zurück an China. Die für die folgenden 50 Jahre offizielle „Sonderverwaltungszone Macau der Volksrepublik China“ hat sich seit dieser Zeit – über die Glücksspielindustrie, die eigene Währung und den Linksverkehr hinaus – viel an Selbstständigkeit und Weltoffenheit bewahrt. Die Kultur blüht unablässig.


UNESCO-Kulturerbe – die Altstadt von Macau

Die Portugiesen hatten sich bei der Wahl ihres Handelsstützpunkts entschlossen, einen sicheren Hafen zu bauen und auf der unteren Hälfte der Landzunge eine Siedlung mit mondänen Gebäuden anzulegen. Anders als in Hongkong haben sich hier zahlreiche altehrwürdige Bauten aus der Kolonialzeit erhalten. Die stark an Südeuropa erinnernde Stadtsiedlung mit ihren teils farbig getünchten Häusern wird von einem das hügelige Gelände überziehenden Straßengewirr miteinander verbunden. Das weltweit Einmalige betont auch die UNESCO, die im Jahr 2005 das historische Zentrum von Macau zum Weltkulturerbe ernannt hat.
Die erste schützenswerte Zone besteht aus dem zentralen Gebiet der historischen Siedlung Macau rund um den wichtigsten Platz der Stadt, den Largo do Senado, der vom Leal Senado, dem ehemaligen Senatssitz von Macau und nun Rathaus, beherrscht wird. An diesem Platz findet man zudem viele Restaurants und das Tourismusbüro. Besondere Aufmerksamkeit verdient hier auch das elegante, wellenförmig gelegte schwarzhelle Muster auf dem Boden, das dem Platz ein besonderes Gepräge verleiht. Zum UNESCO-Kulturerbe zählen außerdem die Räume und Gebäude entlang der wichtigsten Straße der Stadt, der Rua Direita, die für die Integration von portugiesischen und chinesischen Elementen steht.
Lässt man sich im Altstadtgewirr von seinen Eindrücken treiben, so macht man manche Entdeckung, wie im Bezirk Barra den Largo do Lilau, einen netten kleinen Platz mit schattigen Feigenbäumen und Springbrunnen. Nicht weit vom Leal Senado führt ein Sträßchen hinauf zu einem anderen historischen Gebäudeensemble mit der Santo-Agostinho-Kirche, dem Sankt-Joseph-Seminar, der Sir-Robert-Ho-Tung-Bibliothek und dem Teatro Dom Pedro V. Bei einem Spaziergang entlang der ehemaligen Uferstraße Macaus, der Avenida da Praia Grande, die durch die Landgewinnung am Wasser der Avenida ein wenig von ihrer Grazie eingebüßt hat, bekommt man einen hervorragenden Eindruck von der Kolonialarchitektur Macaus.
Vom zentralen Platz, dem Herzen Macaus, ist es nicht weit bis zu den Ruinen der São-Paulo-Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert. Seit 1594 befand sich auf dem Gelände der ehemaligen Klosterkirche der Jesuiten bis zu deren Vertreibung aus Macau im 18. Jahrhundert eine Universität, in der die Chinamissionare ausgebildet worden waren. Die nachfolgend als Kaserne genutzte, ehedem gewaltigste Kathedrale des Ostens wurde 1835 durch einen Brand fast komplett zerstört. Die stehen gebliebene, mit Skulpturenschmuck reich verzierte Fassade, zu der eine lange Steintreppe hochführt, ist das Wahrzeichen von Macau. Bemerkenswert: Sie wurde 1620 bis 1627 unter Anleitung des Italieners Carlo Spinola von japanischen Exilanten, die zum Christentum übergetreten waren, und lokalen Handwerkern ergänzt. Neben der Ruine steht die 1616 zum Schutz portugiesischer Siedler gebaute Festung, genannt Fortaleza do Monte. Ihr kam 1622 bei der Abwehr holländischer Schiffe eine zentrale Rolle zu. Unterhalb des Forts – und keinesfalls zu versäumen – liegt das multimedial hervorragend aufbereitete Macau Museum mit vielen Dokumenten portugiesischen und chinesischen Lebens seit den Anfängen Macaus.
Westlich der Ruine der Saõ-Paulo-Kathedrale führt ein Weg durch malerische Grünanlagen hinauf zur höchsten Erhebung Macaus, dem Guia-Hügel, mit der zweiten schützenswerten Kernzone des UNESCO-Kulturerbes und einer Reihe besonderer historischer Gebäude. Das 1637/38 errichtete Fort Guia sollte die Grenze zu China sichern. Das Ensemble beinhaltet außerdem die schmucke Guia-Kapelle (1622) und den 1885 hinzugekommenen Guia-Leuchtturm (Farol da Guia). Er gilt als der älteste Leuchtturm im Südchinesischen Meer. Von hier oben hat man einen atemberaubenden Panoramablick auf die Halbinsel Macau, die beiden vorgelagerten Inseln Taipa und Coloane sowie das neu gewonnene Land Cotai dazwischen.


Der Norden und der Kun-Lam-Tempel

Ganz im Norden Macaus lohnt sich die Besichtigung des Kun-Lam-Tempels, welcher der Göttin der Barmherzigkeit geweiht ist und in seiner heutigen Form 1627 errichtet wurde. Er ist einer der größten buddhistischen Tempel Macaus mit beeindruckender Vergangenheit. Im Norden Macaus fin-det man zahlreiche kleinere Sehenswürdigkeiten vor, wie etwa die Kirche des heiligen Antonius, von der jährlich eine Prozession ausgeht, oder den protestantischen Friedhof als äußerst spannendes volkskundliches und historisches Dokument der ehemaligen Bewohner Macaus.


Die Südspitze mit A-Ma-Tempel und Macau Tower

Am südlichen Ende von Macau liegt der A-Ma-Tempel, ebenfalls ein UNESCO-Kulturdenkmal. Der schon im 14. Jahrhundert erbaute Tempel ist der älteste von Macau und darf in keinem Besichtigungsprogramm fehlen. Den nicht nur historischen Kontrast hiezu bildet der 2001 eröffnete Macau Tower. Der 338 Meter (inklusive Antenne) hohe Fernsehturm an der Südspitze von Macau zählt zu den höchsten Fernsehtürmen der Welt und besitzt Aussichtsdecks und ein Drehrestaurant.


Ilha de Taipa und Ilha de Coloane

Drei Brücken erstrecken sich von der Halbinsel Macau hinüber zur Ilha de Taipa. Streng genommen ist die nördliche der beiden Inseln inzwischen mit der südlichen, Coloane, zusammengewachsen. Man sollte Vila de Taipa, das alte Taipa-Dorf, aufsuchen, das vor allem wegen seiner portugiesisch anmutenden Restaurants und des ofenfrischen Gebäcks sehr beliebt ist. Östlich von Vila de Taipa, abseits einer Anhöhe mit Kirche, gelangt man zur alten Uferstraße mit fünf restaurierten alten Villen, die heute als Taipa Houses Museum dienen. Die Teilinsel Coloane ist Macaus grüne Region. Casinofrei, mit Golfplätzen, Wanderwegen und zwei Stränden ganz im Süden sowie dem idyllischen Coloane-Dorf (Vila de Coloane) rund um die kleine Kirche zu Ehren des Asienmissionars Franz-Xaver. Vorrangig dient der Besuch der Ilha de Coloane abseits großstädtischer Hektik dem Eintauchen in die Schätze von Macaus Natur.


Eine kulinarische Entdeckungsreise

Das vielfältige Essen macht den Besuch Macaus zum Erlebnis. Genussfreuden garantiert das Cross-over Food der Macanese Cuisine mit der Reichhaltigkeit der chinesischen Regionalküchen und der geschmacklichen Raffinesse in den portugiesischen Restaurants.
Die ehemals portugiesische und heute chinesische Stadt bietet ausgiebig Gelegenheit zu kulinarischen Erkundungen. Die lange Anwesenheit der Portugiesen spiegelt sich noch heute in den Kochtöpfen wider. Dass Macau heute zu China gehört, zeigt es durch eine große Anzahl von Restaurants aller chinesischen Nationalküchen – aus Kanton, Peking, Schanghai, Sichuan oder Hangzhou. Einzigartig ist die macanesische Küche, die erste Fusion-Küche der Welt. Sie vereint Zutaten, Gewürze und Zubereitungsarten, die von den Portugiesen aus aller Welt nach Macau mitgebracht wurden. Neben portugiesischer Kochkunst spielen lateinamerikanische, afrikanische, indische, malaiische und natürlich chinesische Einflüsse eine wichtige Rolle. Meeresfrüchte nehmen im vom Wasser umgebenen Macau einen großen Teil der Speisekarte ein. Frischer Fisch, Hummer, Austern, Krabben und Krebse sind obendrein recht preisgünstig. Hervorragend passt dazu ein Gläschen portugiesischen Weins. Zum Nachtisch stehen in portugiesischen Restaurants Mousse de Chocolate Caseira (hausgemachtes Schokoladenmousse), Bebinca de Leite (Milchpudding), Nata (Eiertörtchen) oder Queijos (Käseplatte) zur Wahl. Chinesische Speisen kann man sowohl an einfachen Garküchen als auch in erstklassigen Restaurants genießen. Man spürt – und schmeckt – die geografische Nähe zu Kanton. Die Gerichte dieser südchinesischen Provinz leben von der Frische ihrer Zutaten und der Betonung ihres Eigengeschmacks.
In Macau regiert eine unermessliche Vielfalt der kulinarischen Genüsse. Dass auch die Küche international einen ausgezeichneten Ruf hat, zeigt sich in der Tatsache, dass es 2012 35 Restaurants und 16 Hotels aus Macau in den Guide Michelin geschafft haben.


Oase des Glücks

Macau ist ohne das Glücksspiel nicht denkbar – nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht. Die im Jahr 2011 existierenden 34 Casinos glänzten mit einem Umsatz von knapp 34 Milliarden Dollar. Durch das Glücksspiel hat Macau die Zahl seiner Touristen von 8 Millionen im Jahr 2000 auf ungefähr 28 Millionen im Jahr 2011 verdreifacht. Dieses für europäische Dimensionen unvorstellbare Wachstum geht außerdem mit einem gigantischen Bauboom einher. Die Tourismusverantwortlichen von Macau haben ein Ziel: Sie wollen die für ihre Casinos bekannte Stadt zu einem „World Center of Tourism & Leisure“ (Weltzentrum für Tourismus & Freizeit) weiterentwickeln. Dort ziehen schon heute die Casinohallen, Einkaufsmeilen und Shows der Megaresorts wie Sands Macau, City of Dreams, Galaxy Macau und Venetian Macao die Besucher an. Das 2004 bis 2007 errichtete Resort-Hotel-Casino The Venetian Macao beispielsweise ist nach dem Blumenauktionshaus in Aalsmeer und dem Pentagon bei Washington, D. C., das flächenmäßig drittgrößte Gebäude der Welt. Zum Komplex mit zahlreichen Geschäften und Restaurants zählen, ebenso wie beim um zwei Drittel kleineren (!) Vorbild in Las Vegas, der Nachbau venezianischer Kanäle mit Gondeln unter künstlichem Himmel in ewig gleicher Dämmerstimmung und die Nachbildung des Campanile vom Markusplatz in Originalgröße (einschließlich Turmfigur: 98,6 Meter). Die Entwicklung setzt sich fort: 2011 ging in Macau das riesige Galaxy-Resort an den Start. 2012 öffnete ein weiteres Megaresort seinen ersten Bauabschnitt: das Sands Cotai Central. Es gibt hier drei internationale Hotelmarken – Conrad, Sheraton und Holiday Inn – mit insgesamt 5800 Zimmern. Beherbergt werden außerdem 20 verschiedene Restaurants, Shopping-Arkaden mit 100 hochwertigen Läden und Boutiquen sowie zwei Casinos und Live-Entertainment. In der Innenstadt auf der Halbinsel Macau empfängt der Entertainmentkomplex Sky 21 Bar & Restaurant seit Kurzem seine Gäste mit einem spektakulären Blick auf den Nam-Van-See und den äußeren Hafen. Macau beherbergt Geschichte, aber auch die Superlative. Das ist in dieser Form nur an diesem Ort möglich.


Praktische Reisetipps

Beste Reisezeit: Macau ist ein Ganzjahresreiseziel. Die angenehmste Zeit für einen Besuch ist der Herbst (Oktober bis Dezember). Dann herrschen sonnige und warme Temperaturen bei gleichzeitig niedriger Luftfeuchtigkeit. Einreisedokumente: Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz brauchen für Macau kein Visum. Es genügt ein gültiger Reisepass. Anreise von Hongkong aus: Die meisten internationalen Besucher kommen via Hongkong nach Macau – entweder per Fähre (ab Hongkong Island oder Kowloon 60 Minuten, ab Flughafen Hongkong 45 Minuten) oder Helikopter (15 Minuten). Der internationale Flughafen Macau verbindet Macau direkt mit zahlreichen asiatischen Drehkreuzen. Währung: Der Pataca (MOP$), unterteilt in 100 Avos, ist die offizielle Währung von Macau. Die Regierung von Macau hat den Pataca an den Hongkong-Dollar (HK$), der in Macau in freiem Umlauf ist, gebunden. Ungefähr 10 Patacas entsprechen 1 Euro. Transport vor Ort: In Macau und auf den vorgelagerten Inseln verkehren in regelmäßigen Abständen zahlreiche Buslinien. Alle Busse haben Klimaanlage. Taxifahren ist in der Stadt äußerst preiswert – die meisten Fahrzeuge sind zudem mit einer Übersicht der Sehenswürdigkeiten (auch in englischer Sprache) ausgestattet. Luxushotels, Pousadas und Pensionen: Die Palette der Herbergen reicht vom 5-Sterne-Luxushotel bis zur einfachen Pension. Die 5-Sterne-Häuser bieten Restaurants, Geschäfte, Bars, Nightclubs sowie Fitness- und Wellnesseinrichtungen. Besonders empfehlenswert für Macau-Urlauber: Pousadas. Denn im ehemals portugiesisch verwalteten Macau werden noch heute Hotels im traditionellen portugiesischen Stil der berühmten Pousadas geführt. Infos vor Ort: die Macau Tourist Hotline. Das Fremdenverkehrsbüro von Macau hat für Reisende vor Ort mehrere Infoschalter eingerichtet. Zudem besteht unter der Telefonnummer +583 2833 3000 eine Tourist Hotline. Hier gibt es Auskunft zu Restaurants, Hotelunterkünften, Unterhaltung, Reiseinformationen sowie Einreiseformalitäten und vielem mehr.


Kultur 2012

2012 wird das Jahr des Drachen, wie in ganz China, auch in Macau gefeiert. Einen der zahlreichen kulturellen Höhepunkte bildet das International Music Festival vom 7. Oktober bis 4. November 2012. Eine Übersicht der beliebtesten Events ist auf www.macau-info.de unter „Veranstaltungen“ jederzeit abrufbar. Details und Hintergründe erläutert der monatlich erscheinende englischsprachige Newsletter What’s On, der als PDF-Dokument auf der deutschen Website im Bereich E-Publikationen hinterlegt ist.

Text: Franz-Xaver Schlegel

Informationen

Fremdenverkehrsbüro Macau

Schenkendorfstraße 1, D-65187 Wiesbaden

Tel. +49 (0) 611/267 67 30

macau@discover-fra.com

Deutschsprachige Macau-Homepage:

www.macau-info.de