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„Goya - Dunkle Materie“:  Francisco de Goya, Soplones (Ohrenbläser), 1797-98, Radierung und Aquatinta, aus dem Zyklus Los Caprichos [48]„Picasso – Mediterrane Gefilde“: Pablo Picasso, Faunskopf, 7.2.1962, Farblinolschnitt, KPPM„Picasso – Mediterrane Gefilde“: David Douglas Duncan, Der Blick von Picasso, 1957. Kunstmuseum Pablo Picasso Münster„Die Revolution entlässt ihre Bilder – Von Malewitsch bis Kandinksy“: Wassily Kandinsky, Rose fondant, 1928, Öl auf Leinwand, Privatsammlung

Ein kontrastreicher Sommer

Zurzeit trifft im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster die dunkle Seite Goyas auf Picassos schöpferische Sommer an der Côte d’Azur.
Königsstraße 5, D-48143 Münster

Ab Ende August finden euro­päische Konstruktivisten von Mondrian bis Kandinsky mit ihren geometrischen Abstraktionen zueinander.

Die Ausstellungen im Überblick: Goya – Dunkle Materie
Francisco de Goyas (1746–1828) Werk gilt aufgrund seiner Radikalität als Vor­bote der Moderne. Goya schildert insbesondere in seinen grafischen Zyklen Los Caprichos und Die Schrecken des Krieges in ästhetisch drastischer Art und Weise die Missstände seiner Zeit. Seien es die Verheerungen der Napoleonischen Kriege oder auch das Wiedererstarken der Inquisition – Goya bannt die existenziellen Erfahrungen seiner Epoche in atemberaubende Bildschöpfungen.
Anlässlich des 200-Jahre-Jubiläums des spanischen Unabhängigkeitskriegs ver­anstaltet das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster eine große Sonderausstellung mit Grafiken des „Propheten der Moderne“.
bis 17. August 2014

Picasso – Mediterrane Gefilde
Picasso an den Stränden der Côte d’Azur – kein anderer Künstler war auch in seinen Ferien so produktiv wie Pablo Picasso. In den Sommermonaten der 1920er-Jahre, die Picasso regelmäßig in Südfrankreich verbringt, werden Badende zu seinem bevorzugten Motiv. Ab den 1940er-Jahren verlegt der spanische Ausnahmekünstler seinen Lebensmittelpunkt endgültig in und um die Städte Antibes und Cannes, in denen sowohl neue künstlerische Techniken als auch vermehrt mythologische Sujets Einzug in sein Werk halten.
Im Rahmen dieser sommerlichen Ausstellung, in der neben Lithografien und Linolschnitten auch erstmalig Fotos aus der diesjährigen Schenkung von Picasso-Freund und Fotolegende David Douglas Duncan präsentiert werden, lädt das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster zu einer künstlerischen Reise an das Mittelmeer ein.
bis 17. August 2014

Die Revolution entlässt ihre Bilder – von Malewitsch bis Kandinksy
Die technischen, wissenschaftlichen, politischen und kulturellen Umbrüche zu Beginn des 20. Jahrhunderts führten zu der Entwicklung einer neuen Stilrichtung: der Abstraktion – einer Form nicht gegenständlicher Kunst, in der ausschließlich geometrische Figuren wie Quadrate, Kreise oder Rechtecke verwendet werden.
Die Ausstellung mit Exponaten aus bedeutenden europäischen Museen und privaten Sammlungen vereint Gemälde, Fotografien, Filme und Einrichtungsgegenstände des Who’s who der künstlerischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts – vom Konstruktivismus über das Bauhaus bis zu De Stijl, mit Werken von Künstlern wie Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch, Alexandra Exter, László Moholy-Nagy, Piet Mondrian, El Lissitzky und Theo van Doesburg.
23. August bis 19. Oktober 2014

Informationen
Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Picassoplatz 1, D-48143 Münster
www.kunstmuseum-picasso-muenster.de

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