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Berliner Street Art von El Bocho und Louise IsbjørnBerliner Street Art von El Bocho und Louise IsbjørnBerliner Street Art von El Bocho und Louise IsbjørnBerliner Street Art von El Bocho und Louise IsbjørnBerliner Street Art von El Bocho und Louise Isbjørn

Kunstausstellung Urban Art im Unimog-Museum

Berliner Street-Art von El Bocho und Louise Isbjørn.
An der B 462, Ausfahrt Schloss Rotenfels, D-76571 Gaggenau

Nicht erst seit der Andy-Warhol-Ausstellung Cars and Art im Jahr 2011 wagt sich das Unimog-Museum immer wieder in neue, in künstlerische Gefilde. Und was liegt näher, als im Jahr 2014, dem Jahr, in dem sich alles um das Thema Berlin dreht, eine Kunstausstellung mit Berliner Künstlern zu machen? Für diese Kunstausstellung, die vom 24. August bis 28. September zu sehen sein wird, konnte das Mu­seum den Berliner Street-Art-Künstler El Bocho gewinnen, der seine Werke bereits in Galerien in New York und Paris gezeigt hat. Zum ersten Mal stellt er gemeinsam mit Louise Isbjørn, einem jungen Talent aus der Szene, aus.
Seit 1997 kann man El Bochos Arbeiten auf den Straßen finden, seit einigen Jahren vermehrt in Berlin. Das macht ihn dort zu ­einem der sichtbarsten und aktivsten Street-Artisten der Hauptstadt. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die Kommunikation und Referenzen auf das urbane Leben. El Bocho betrachtet sich selbst als „beobachteten Beobachter“. Für ihn ist es wichtig, außer­halb der Kunstszene zu arbeiten, da das eine Öffentlichkeit erreicht, die nicht kunstspezifische Orte wie Galerien oder Museen besucht. El Bocho nimmt die Reaktionen der Betrachter auf und verwendet sie in seinen Arbeiten. Dabei ist er besonders bekannt für seine spektakulären Aktionen: Im Juli 2009 hat El Bocho das größte Tape-Art-Bild der Welt am Stattbad in Berlin fertiggestellt. Dafür verwendete er 15 000 Meter Klebeband auf 1100 Quadratmetern.
Einer seiner Zöglinge ist „Louise Isbjørn“.In der Schweiz aufgewachsen hat die junge Künstlerin wie viele Kreative den Schritt nach Berlin gewagt. Sie unterscheidet sich von anderen, mit einem Notebook im Café sitzenden und Latte Macchiato trinkenden Wahl-Berlinern, denn sie ist immer in Bewegung. Ständig streift sie durch die Stadt, ent­deckend, erforschend und suchend. Sie unterteilt die Stadt in Linien und Flächen, hält Schatten, Typografien und Straßenszenen fest, welche die Stadt prägen. Das Auge zu haben für etwas Besonderes im urbanen Raum, für die spannenden Details zeichnet sie aus. Ihr wirklicher Name bleibt geheim, denn in den Metropolen ist untertauchen ein Privileg. So zieht sie also als Louise Isbjørn durch Berlin und zeigt uns die Stadt in neuem Licht und in vergangenen Schatten.
24. August bis 28. September 2014

Informationen
Unimog-Museum
An der B 462, Ausfahrt Schloss Rotenfels,
D-76571 Gaggenau
Tel. +49 (0) 72 25/98 1 31-0
www.unimog-museum.com

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