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Mechanischer Paradiesbaum von Felice Klebart,  Wien, 1892, Stiftung Händel-Haus Foto: Thomas Ziegler, Halle 2014Trompeterautomat von Seyffert, Wien 1816 und Peter Heinrich, Prag 1817, Leihgabe: Museum Schloss Schwarzenberg, Foto: Thomas Ziegler, Halle 2014Metronom, „de Maelzel“, Frankreich um 1900, mit einstellbarem Taktglöckchen, Foto: Thomas Ziegler, Halle 2014

Das mechanische Herz

Die Sonderausstellung im Händel-Haus in Halle (Saale) zeigt bis 15. Juni 2014 einen Streifzug durch die Welt der Musikautomaten – vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.
Große Nikolaistraße 5, D-06108 Halle (Saale)

Was haben ein Trompeterautomat, ein Paradiesbaum und ein Metronom „de Maelzel“ gemeinsam? Sie sind aktuell in der neuen Sonderausstellung im Händel-Haus in Halle (Saale) zu sehen und lassen sowohl Kinder- als auch Erwachsenenherzen höher schlagen.
Der Wunsch, sich jederzeit an Musik erfreuen zu können, und die Begeisterung für künstlich erzeugte Klänge sowie technische Perfektion führten schon in der Antike zur Entwicklung von Musikautomaten. Auch Georg Friedrich Händel war technisch interessiert – immerhin betreute er mehrere Orgelneubauten und komponierte Stücke für Spieluhren. Davon zeugt die ausgestellte „Organ Clock“ um 1750 von George Pyke, London. Mit einem Trompete spielenden Androiden von 1816/17 schlägt die Ausstellung einen Bogen ins 19. Jahrhundert, begibt sich in den Kontext zu den fantastischen Erzählungen E. T. A. Hoffmanns und reiht sich ein in das Kooperationsprojekt Doppelgänger anlässlich des 60-Jahre-Jubiläums des Puppentheaters Halle.
bis 15. Juni 2014

Informationen

Händel-Haus

Große Nikolaistraße 5, D-06108 Halle (Saale)

April bis Oktober: Di–So 10–18 Uhr

Sonderöffnung während der Händel-Festspiele

5. bis 15. Juni 2014: 10–19 Uhr

http://www.haendelhaus.de


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