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Emil Nolde, Frau T. mit roter Kette (Detail), Sylt 1930, Nolde-Stiftung Seebüll © Nolde-Stiftung Seebüll

Emil Nolde. Retrospektive

Emil Nolde (1867–1956), Hauptvertreter des Expressionismus, Maler bunter Blumenmeere und Küstenlandschaften. Durch zahlreiche thematische Ausstellungen ist Nolde als Meister der Farbe bekannt. Dieses Bild wird nun im Städel Museum in ­einer umfassenden Retrospektive, der ersten seit 25 Jahren in Deutschland, erweitert.
Schaumainkai 63, D-60596 Frankfurt am Main

Vom 5. März bis 15. Juni 2014 werden in einer umfangreichen Ausstellung im Städel Museum rund 140 Werke des Künstlers präsentiert: Malerei, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik, darunter etliche bisher gänzlich unbekannte Arbeiten. Die von der Nolde-Stiftung Seebüll und vielen Leihgebern unterstützte Ausstellung ermöglicht einen Überblick über die Vielfalt von Noldes Œuvre. Die Werkauswahl reicht von expressionistischen Landschaften über rauschende Berliner Nachtszenen und exotische Südseemotive bis hin zu religiösen Darstellungen. Einer lockeren Chronologie folgend, umfasst die Retrospektive Arbeiten aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Dem Früh- und Spätwerk, das in vergangenen Ausstellungen oft weniger Beachtung fand, kommt hier besondere Aufmerksamkeit zu. Es wird erkennbar, wie der Künstler mit verschiedenen Malweisen experimentierte, bevor er zu seinem charakteristischen Stil fand. Noldes aufgelöste und dynamische Malweise lässt die Konturen der dargestellten Figuren in den Hintergrund treten. Die vibrierenden Farben werden zum primären Ausdrucksmittel.
Dank aktueller Forschungsergebnisse werden in diesem Zusammenhang Fragen der Rezeption und Selbstdarstellung Noldes diskutiert. Die Ausstellung ermöglicht ­einen neuen und spannenden Blick auf diesen facettenreichen Maler.
5. März bis 15. Juni 2014

Informationen

Städel Museum

Schaumainkai 63, D-60596 Frankfurt am Main

Tel. +49 (0) 69 605098-0

info@staedelmuseum.de

http://www.staedelmuseum.de

http://www.nolde-in-frankfurt.de


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