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In Palech, einem alten Zentrum der Ikonenmalerei, suchten die betroffenen Maler in der Hinwendung zur Lackminiatur ein AuskommenErstmalig wird in dieser Ausstellung das Werden der Palecher Schule nachgezeichnet. Erstmalig wird in dieser Ausstellung das Werden der Palecher Schule nachgezeichnet. Erstmalig wird in dieser Ausstellung das Werden der Palecher Schule nachgezeichnet. Die Schule von Palech. 1923–1950Die Schule von Palech. 1923–1950

Die Schule von Palech. 1923–1950

Erstmalig wird in Ausstellung und Katalog aus dem reichen Fundus der bedeutendsten russischen Sammlungen das Werden der Palecher Schule nachgezeichnet.
Windthorststraße 26, D-48143 Münster

Ausgelöst von der Oktoberrevolution und dem staatlich verordneten Atheismus, war der religiösen Kunst in Russland seit 1917 schlagartig der Boden entzogen. In Palech, einem alten Zentrum der Ikonenmalerei, suchten die betroffenen Maler in der Hinwendung zur Lackminiatur ein Auskommen und eine neue künstlerische Ausrichtung. Nach tastenden Anfängen unter dem Einfluss des Art déco gelang die Transformation religiöser Motive und eines tradierten Stilvokabulars in die junge sowjetische Kunst. Im Zentrum dieses Geschehens stand der Maler Iwan Golikow, der gemeinsam mit sechs weiteren ehemaligen Ikonenkünstlern 1924 die Palecher „Genossenschaft für alte Malerei“ ins Leben rief. Golikows Malerei sollte Ausgangspunkt und Höhepunkt des frühen Palecher Stils zugleich sein, den sich bei aller individuellen Ausprägung auch die anderen Maler zu eigen machten. Mit der Zehnjahresfeier der Revolution 1927 traten die Ziele und Errungenschaften des Sozialismus als dominierendes Thema in den Vordergrund. Der radikale Umbau der Gesellschaft und der Wandel vom Agrar- zum Industriestaat wurden in plakativ anmutenden Kompositionen gefeiert. Schon seit den späten 30er-Jahren und verstärkt von 1941 an wichen sie Bildern der Bedrohung und des Kampfs von düsterer Eindringlichkeit, schließlich den triumphalen Szenen des Siegs.
bis 13. Februar 2011

Das Museum für Lackkunst
Das Museum für Lackkunst, eine Einrichtung der BASF Coatings GmbH, beherbergt eine weltweit einzigartige Sammlung von Lackkunst aus Ost- und Südostasien, Europa und der islamischen Welt mit Objekten aus über zwei Jahrtausenden. Sonderausstellungen vertiefen Einzelaspek­te der traditionellen wie der zeitgenössischen Lackkunst. Das Museum ist mittwochs bis sonntags sowie an gesetzlichen Feiertagen von 12 bis 18 Uhr und dienstags von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Führungen durch die Sonderausstellung finden jeweils dienstags um 17.30 Uhr statt.

Informationen
Das Museum für Lackkunst
Windthorststraße 26, D-48143 Münster
Tel. (+49-251) 41 8 51-22
Mi–So und Fei 12–18 Uhr, Di 12–20 Uhr
Führungen jeden Di 17.30 Uhr
www.museum-fuer-lackkunst.de

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