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art KARLSRUHE/Jürgen Rösnerart KARLSRUHE/Jürgen Rösner

Drehscheibe der Kunst

Vielfalt und Qualität – das garantiert die achte art KARLSRUHE, die vom 10. bis 13. März 2011 in die Karlsruher Messehallen einlädt.
Messeallee 1, D-76287 Rheinstetten

Im kommenden Frühjahr lockt sie mit ­einem ausgezeichneten Angebot an Malerei, Plastik, Zeichnungen sowie Druckgrafik der klassischen Moderne und der Gegenwart, Multiples und Fotografie. Ihre fortwährende Qualitätssteigerung trug zuletzt weitere Früchte: Mit über 40 000 Besuchern verbuchte die art KARLSRUHE 2010 das bislang größte Besucherinteresse seit Bestehen.
Konstant ist die Zahl der rund 350 Bewerbungen nationaler und internationaler Galeristen. Über 200 Aussteller wählte das Kuratorium zusammen mit Projektleiter und Messekurator Ewald Karl Schrade aus. Premiere gibt etwa die Galerie Hilger aus Wien. „Es zeigt sich ein Bekenntnis zur art KARLSRUHE. Unsere Kunden sind zufrieden und sind uns treu“, lautet das erste Fazit von Schrade. „Fast alle Schwergewichte sind 2011 abermals dabei – von Baumgarten aus Freiburg, Deschler aus Berlin, Holtmann aus Köln, Maulberger aus München, Scheffel aus Bad Homburg, Schultz aus Berlin, Peking und Seoul, van der Koelen aus Mainz und Venedig bis Werner aus Köln, London und New York.“
Die art KARLSRUHE verfolgt ihre erfolgreiche Strategie, mit Vielfalt und Qualität zugleich ein breites Kundenspektrum anzusprechen. Wiederum rhythmisieren 19 Skulpturenplätze den Parcours. Die
16 Spezialisten für Editionen, also Grafik und Multiples und Fotografie, offerieren wie gewohnt in der Halle 1 ihre Auflagenwerke. Dort ist gleichfalls die Sonderschau Modephotographien aus neun Jahrzehnten
aus dem Bestand von Camera Work, Berlin, zu sehen. Und in der dm-arena öffnet sich der Blick auf die Sammlung Kopp, München.
Der Landesverband Berliner Galerien ist zum dritten und in diesem Format letzten Mal mit seiner Mottoausstellung ART FROM BERLIN zugegen. Junge Galeristen aus der Bundeshauptstadt gestalten ­einen eigenen Bereich in der dm-arena: Gefördert vom Berliner Senat, erhalten sie die Gelegenheit, auf jeweils 25 Quadratmetern eine Einzelpräsentation auszurichten. Diese Halle ist traditionell der jüngsten Kunst gewidmet. Neben dem frischen Berliner Wind stellen 30 neue Positionen ihre Künstler vor.
Seit 2008 gehören auch zwei Preisverleihungen zur art KARLSRUHE. So wird am Donnerstag, 10. März 2011, der 4. Hans-Platschek-Preis für Kunst und Schrift vergeben. Er soll Persönlichkeiten anerkennen, die nicht nur ein bemerkenswertes künstlerisches Œuvre aufzuweisen haben, sondern sich zudem als Schriftsteller, Essayisten oder Kritiker einen Namen gemacht haben. Dotiert mit 5000 Euro, bietet er gleichermaßen dem Preisträger – 2010 war es Monika Grzymala – die vorzügliche Gelegenheit, eigene Werke an exponiertem Platz im Messegeschehen vorzustellen.
Am Freitag, 11. März 2011, belohnt der art-KARLSRUHE-Preis des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe die beste One-Artist-Show der Messe. 15 000 Euro, je zur Hälfte von der Stadt Karlsruhe und dem Land Baden-Württemberg getragen, dienen – anders als bei anderen Preisen – dem Ankauf von Werken aus der ausgewählten Präsentation mit dem Ziel des Aufbaus der Sammlung der art-KARLSRUHE-Preisträger.
Und zum ARTIMA art meeting beantworten erneut zwölf Spezialisten zeitgenössischer Kunst die Fragen von Karlheinz Schmid, Chefredakteur der KUNSTZEITUNG. Am 10. März heißt es: „Was gibt uns die Kunst?“, und am 11. März steht „Was bringt uns der Markt?“ zur Debatte.
10. bis 13. März 2011

Informationen
www.art-karlsruhe.de

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