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JOSEF HADER LIEST KABARETTISTISCHE TEXTE DER ZWISCHENKRIEGSZEIT

23. März 2009
"Man legt sich auf den Boden, als ob da wär ein Bett." Unter diesem Titel liest Josef Hader jüdisch kabrettistische Texte der Zwischenkriegszeit.

Mit Josef Hader ist es gelungen einen der profiliertesten Protagonisten der Wortakrobatik für die Auftaktveranstaltung zu 100 Jahre Hakoah zu gewinnen. Er verkörpert einerseits genau jenen scharfzüngigen, hintergründigen Humor, bei dem seinem Publikum bei so mancher Pointe das Lachen im Halse stecken bleibt. Andererseits besitzt er wie kaum ein anderer deutschsprachiger Kabarettist jene sarkastisch, frivole Ironie, die geeignet ist dem größten Unheil auch noch Komik abzugewinnen. Letzteres ist ein besonders typisches Stilmittel in der jüdischen Literatur. Es zeichnet auch den feinsinnigen jüdischen Witz aus, der auf diese Weise einzigartig ist.

Details zur Spielstätte:
Walfischgasse 4, A-1010 Wien

Veranstaltungsvorschau: JOSEF HADER LIEST KABARETTISTISCHE TEXTE DER ZWISCHENKRIEGSZEIT - stadtTheater walfischgasse

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