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Foto: Franzobel


Österreich ist schön

27. Mai 2010
Franzobel hat gründlich recherchiert. Nun legt er einen sachlichen, gleichwohl persönlichen Essay zum Thema Migration und Asyl vor sowie das Theaterstück "A Hetz oder Die letzten Tage der Menschlichkeit", in dem der vielfach ausgezeichnete Dichter den Menschen aufs Maul schaut wie einst Karl Kraus.

Albin, Albona, Alfred, Alban und ihr Vater Dzevat Zogaj werden im Herbst 2007 aus Österreich in den Kosovo abgeschoben. Die fünfzehnjährige Arigona, ihre Schwester bzw. Tochter, taucht unter, um der Abschiebung zu entgehen, droht mit Selbstmord; nach ihrem Auftauchen gewähren ihr und ihrer psychisch kranken Mutter der Pfarrer von Ungenach, dann der Baron von Frein Unterkunft. Politiker schalten sich ein, der Fall spaltet Österreich: Pfarrer Friedl sieht sich mit Kirchenaustritten konfrontiert, dem Baron werden tote Katzen vor die Tür geworfen. Auf der anderen Seite ergreifen Nachbarn und Freunde die Initiative. Eine wahre Geschichte, kein Märchen.

Der vielfach preisgekrönte österreichische Schriftsteller und Maler, der Romane, Gedichte, Theaterstücke, Hörspiele und Kinderbücher schreibt diskutiert nach seiner Lesung mit Frau Ute Bock, einer österreichischen Erzieherin, mehrfach ausgezeichnet für ihren Einsatz für Asylwerber und ihr soziales Engagement.

Details zur Spielstätte:
Theresianumgasse 18, A-1040 Wien

Veranstaltungsvorschau: Österreich ist schön - Theater Akzent

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