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Ariodante


Ariodante

9. März 2012
Ginevra, Tochter des Königs von Schottland, und der Ritter Ariodante lieben einander. Doch Polinesso will durch eine Ehe mit Ginevra die Macht erringen. Durch eine Intrige gelingt es ihm, Ariodante die Untreue von Ginevra vorzutäuschen. Doch seine Schandtat wird aufgedeckt und das Paar mit dem Segen des Königs vereint.

Dramma per musica in drei Akten(1735)

Musik von Georg Friedrich Händel
Libretto von Antonio Salvi

Konzertante Aufführung in italienischer Sprache

Musikalische Leitung: Alan Curtis
Mit Joyce di Donato, Marie-Nicole Lemieux u.a.
Il complesso barocco

Die drei Opern Händels Orlando, Ariodante und Alcina basieren auf Ludovico Ariostos Epos Orlando furioso und haben besonders starke und dramatische Handlungen. Unter dem starken Konkurrenzdruck seitens der
Opera of the Nobility richtete Händel sein Augenmerk auf die fantastische Welt der Ritterepen für seine Opernaufführungen im Covent
Garden. Die Intrige hatte bereits Shakespeare angeregt, der die Geschichte in seiner Komödie Viel Lärm um Nichts bearbeitete.
Händel schrieb zweieinhalb Monate lang an Ariodante, eine für ihn
ungewöhnlich lange Kompositionszeit. Die Musik sowie die sensibel
gezeichneten Charakterbilder gehören zum Ausdrucksvollsten, was er
je geschrieben hat. Zudem schöpfte Händel das künstlerische Potenzial
am Covent Garden voll und ganz aus. Während seine Konkurrenz
dezidiert dem italienischen Geschmack treu blieb, setzte Händel mit
Balletteinlagen, wie sie eigentlich für die französische Oper charakteristisch waren, auf eine publikumswirksame Erneuerung.

Details zur Spielstätte:
Linke Wienzeile 6, A-1060 Wien

Veranstaltungsvorschau: Ariodante - Theater an der Wien - Das neue Opernhaus

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