Capriccio

17. April bis 2. Mai 2016
Was ist für eine gute Oper grundlegend wichtiger, der Text oder die Musik, welches Element hat welchem zu Diensten zu sein? Strauss selbst verstand Capriccio weniger als ein „Stück fürs Publikum“, sondern vielmehr als „geistreiche dramatische Paraphrase“, als einen „Leckerbissen für kulturelle Feinschmecker“. Der heiter-melancholische Rückblick über 300 Jahre Operngeschichte ist Strauss‘ letzte Oper und auch von ihm selbst als künstlerisches Testament gedacht.

Stefan Zweig machte Richard Strauss auf das Thema aufmerksam und schrieb ein Szenario zu diesem alten Streitfall der Musikgeschichte, schied aber bald aus dem Projekt aus: als Jude wurde ihm die Arbeit durch die auch in Österreich aktiven Nationalsozialisten zunehmend verwehrt, er emigrierte im Februar 1934 nach England. Zweig war allerdings nicht ersetzbar: An dem Libretto werkten dann mühsam Joseph Gregor, Clemens Krauss, Hans Swarowsky und Strauss selbst bis Anfang 1941, die Uraufführung fand am 28. Oktober 1942 in München statt. Entsprechend dem Thema gehen Text und Musik in Capriccio eine gegenseitig befruchtende Allianz ein: Den Zitaten in Bezug auf die Musikgeschichte im Text entspricht die Verarbeitung verschiedenster Formen aus der Operngeschichte in der Musik. Ein Konversationsstück für Musik in einem Aufzug (1942)

Details zur Spielstätte:
Linke Wienzeile 6, A-1060 Wien

Veranstaltungsvorschau: Capriccio - Theater an der Wien - Das neue Opernhaus

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