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Deidamia


Deidamia

30. Jan. 2012
Die Meeresnymphe Thetis möchte die Teilnahme ihres sterblichen Sohnes Achille am Trojanischen Krieg verhindern und schickt ihn an den Hof des Königs von Skyros. Denn das Orakel hatte einst prophezeit, dass Achille vor Troja fallen werde. Am Hof des Königs von Skyros beginnt er mit dessen Tochter Deidamia eine Liebschaft.

Ein griechisches Schiff landet im Hafen und die Abgesandten Griechenlands
fordern den König auf, Achille herauszugeben, um mit ihnen in den
Krieg gegen Troja zu ziehen. Unter dem Namen Pirra lebt Achille in
Frauenkleidern unter den jungen Hofdamen des Palastes. Doch die
Griechen haben „Pirra“, die mit sicheren Treffern das Wild erlegte, auf
der Jagd beobachtet und sind sich daher sicher, dass es sich um Achille
handelt.
Die Erzählung von Achille in Frauenkleidern war seit Beginn der Operngeschichte ein beliebter Stoff. In der letzten Phase seines Londoner
Opernschaffens experimentierte Händel mit unterschiedlichen musikalischen
und dramaturgischen Konzepten. Doch auch Deidamia war
wenig erfolgreich. Nach drei Vorstellungen wurde die Oper abgesetzt.
Mit Deidamia beendete Händel seine Laufbahn als Opernkomponist
und wandte sich fortan der neuen Gattung des Oratoriums zu.

Details zur Spielstätte:
Linke Wienzeile 6, A-1060 Wien

Veranstaltungsvorschau: Deidamia - Theater an der Wien - Das neue Opernhaus

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