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Foto: Die Schmerzmacherin


Die Schmerzmacherin.

11. bis 22. Dez. 2012
Nach Jessica, 30 widmet sich Alex. Riener erneut der Adaption eines Romans von Marlene Streeruwitz. Die Schmerzmacherin handelt von der 24-jährigen Amy Schreiber, die eine Ausbildung in einer Sicherheitsfirma – die u. a. in den "Kampf gegen den Terrorismus" involviert ist – absolviert.

Hinter der Folie der Überwachung stellt sich bald die Frage nach der persönlichen “Freiheit” der Protagonistin. Eingespannt in Erwartungshaltungen stellt sich “Freiheit” für Amy zunächst als ein Hinweggleiten über die bestehenden Verhältnisse dar. Im Laufe der Geschichte stößt Amy jedoch immer wieder an Grenzen und kann kaum Souveränität über ihr Leben gewinnen. Eine unsichtbare Bedrohung scheint permanent über ihr zu schweben. Das Unternehmen “Sicherheit” löst die Grenze zwischen Simulation und Realität auf, um in alle Bereiche einzudringen. Ist Amys Leben letztendlich fremdbestimmt?

Die Schmerzmacherin. analysiert die Handlungsmöglichkeiten in einer Welt der Selbst-Disziplinierung und der Überwachung. Was bedeutet 'Freiheit' im Zeitalter der Kontrollgesellschaft?

Inszenierung - Alex Riener
Textbearbeitung - Eva Schörkhuber
Musik - Birgit Michlmayer
Bühne - Hannes Salat
Kostüm - Sabine Ebner
Es spielt - Karola Niederhuber

Die Veranstaltung findet im Bar&Co statt.

Details zur Spielstätte:
Fleischmarkt 22, A-1010 Wien

Veranstaltungsvorschau: Die Schmerzmacherin. - Theater Drachengasse

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