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Verrückung

12. bis 17. Dez. 2011
Eine literarisch-musikalische Annäherung an Christine Lavant.

Das Selbst ist ein herrliches Geheimnis
hinter tausend einem Elend und niemals darstellbar ...
das wahrhaft Erlebte oder vielmehr die stückweisen Spiegelbilder davon
finden sich mehr oder weniger verzaubert-verdichtet in meinen Büchern.
(Christine Lavant)

Christine Lavant (1915-1973), neuntes Kind einer Kärntner Bergarbeiterfamilie, aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen und von Krankheit gezeichnet, zählt zu den bedeutendsten LyrikerInnen und ErzählerInnen der österreichischen Nachkriegsliteratur.
Die literarisch-musikalische Performance Verrückung ist eine Annäherung an das Leben der Autorin und widmet sich ihrer sprachgewaltigen Lyrik und den Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus. In ungewöhnlicher Besetzung – Sprechstimme, Cello, singende Säge, Singstimme – werden die Rauschhaftigkeit des schöpferischen Aktes im Schreiben, das Gefangen-Sein in den eigenen Befindlichkeiten und der wilde Drang, sich durch und mit Worten aus ebendiesen zu befreien, zum Tönen gebracht.

Gesang, Stimme: Agnes Heginger
Violoncello, singende Säge: Maria Frodl
Rezitation: Martina Spitzer

Die Veranstaltung findet im Bar&Co statt.

Details zur Spielstätte:
Fleischmarkt 22, A-1010 Wien

Veranstaltungsvorschau: Verrückung - Theater Drachengasse

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