Vor dem biergeschwängerten, schunkellieddröhnenden Hintergrund des Oktoberfests zeichnet der Klassiker Ödön von Horvath in dieser Komödie mit feiner Klinge Menschenportraits - junge Leute, denen die Gesellschaft in Krisenzeiten Platz und Perspektive vorenthält, die aber vielleicht ganz anders sein könnten - wenn sie halt irgendwie dazu kämen. Wie Karolines Freundin Erna sagt: „Aber die Menschen wären doch gar nicht schlecht, wenn es ihnen nicht schlecht gehen tät. Es ist das eine himmelschreiende Lüge, dass der Mensch schlecht ist.“